Rosenheim – Seit der Nullnummer in Selb sind die Starbulls Rosenheim in der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd in einem wahren Torrausch. Den sechs Treffern gegen Weiden folgten am Freitag acht Tore in Sonthofen und gestern sieben gegen Lindau. Am Ende gewannen die Starbulls gegen die Mannen vom Bodensee hochverdient mit 7:2.
„Wir waren nicht bereit“, meinte Lindaus Spielertrainer Chris Stanley, dem die Enttäuschung anzusehen war. „Wir kämpfen noch für unser großes Ziel. Aber Rosenheim war viel besser und hat den Sieg verdient.“ Was ihn wurmte: Bereits nach 30 Sekunden lag sein Team in Rückstand und konnte sich auch im weiteren Verlauf der Partie nur bedingt steigern.
Das lag natürlich auch daran, dass die Rosenheimer dies auch gar nicht zuließen. Klar kamen die Gäste auch zu Chancen und zwischendurch sogar zum 1:1-Ausgleich, die Starbulls hatten das Spiel aber über den gesamten Verlauf gut im Griff. „Das war eine ordentliche Leistung“, meinte denn auch Kofler. Er machte nicht den schnellen Treffer von Alexander Höller als Schlüsselmoment aus, sondern den „guten Check von Chase Witala nach drei, vier Sekunden“. Das habe ihm gezeigt, dass die Mannschaft bereit war. Danach habe man einen „guten Spielrhythmus“ gefunden. Nach dem Lindauer Ausgleich von Simon Klingler stellten Dominik Daxlberger und Niki Meier noch im ersten Drittel auf 3:1. Im Mittelabschnitt schraubten Fabian Zick und erneut Höller das Resultat in die Höhe. Zu Beginn des letzten Drittels musste der souveräne Luca Endres – Lukas Steinhauer war krank und deshalb nicht mit dabei – bei einem Treffer von Stanley hinter sich greifen, aber Vitezslav Bilek und Robin Slanina mit einem verwandelten Penalty sorgten für den 7:2-Endstand.tn