Am morgigen Samstag findet im schweizerischen Scuol der letzte Parallelriesenslalom der Snowboard-Saison 2018/2019 statt. Acht Carving-Spezialisten von Snowboard Germany reisen nach Graubünden, um die finale Gelegenheit zu nutzen, im Disziplin-Ranking einen Sprung nach oben zu machen oder die derzeitige Position zu verteidigen, um sich so in eine bessere Ausgangslage für den Gesamtweltcup der alpinen Snowboarder zu bringen.
Vom Race-Team Snowboard Germanys ist Selina Jörg diejenige, die die besten Erinnerungen an die Prui-Piste hat, nachdem die Allgäuerin im Vorjahr bei der Weltcup-Premiere Scuols als Siebte der Damenkonkurrenz als einzige Deutsche ins Viertelfinale hatte vorstoßen können. Bezeichnenderweise ist die amtierende PGS-Weltmeisterin auch diejenige, die im PGS-Weltcup am besten positioniert ist. Die 31-Jährige liegt mit 3129,70 Punkten auf Platz zwei, kann der Olympiasiegerin von 2018, Ester Ledecka, aber selbst mit einem Sieg die kleine Kristallkugel nicht mehr entreißen.
Bei den Männern ist Stefan Baumeister als Zehnter im Gesamtweltcup der bestplatzierte Deutsche (2434) und weist damit 1176 Punkte Rückstand auf den Südtiroler Roland Fischnaller (3610) auf. Dass er im PGS wie auch PSL stark genug ist, um ganz nach vorne zu fahren, hat der 25-Jährige aus Feldkirchen-Westerham vor wenigen Wochen mit WM-Bronze aber in beiden Disziplinen bewiesen.re