Das zweite Pflichtspiel nach der Winterpause beschert dem SV Wacker Burghausen die weiteste Auswärtsfahrt der Saison: Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg gastiert am heutigen Samstag um 14 Uhr beim SV Viktoria Aschaffenburg und möchte nach vier Spielen ohne Sieg den Bock beim Aufsteiger umstoßen.
Wie Burghausen ist auch Aschaffenburg mit einer Niederlage in die Frühjahrsrunde der Fußball-Regionalliga Bayern gestartet. Das Team von Trainer Jochen Seitz unterlag letzte Woche bei der SpVgg Greuther Fürth II mit 1:3 und hat nach sechs Spielen ohne Dreier nur noch zwei Punkte Vorsprung auf die Relegationszone – es ist also mächtig Dampf im Kessel bei dieser Begegnung. Das Hinspiel hat Burghausen mit 1:2 verloren, insofern haben die Mannen im knapp 450 Kilometer entfernten Stadion am Schönbusch etwas gutzumachen.
Los geht es für den Wacker-Tross heute bereits um 6.45 Uhr. „Für die Jungs ist das nach einer langen Arbeitswoche schon eine echte Herausforderung. Das sind Anstrengungen, die man nicht unterschätzen darf“, weiß Fenk, der sich in Aschaffenburg auf einen „heißen Tanz“ einstellt: „Da geht es mit Sicherheit zur Sache, weil Aschaffenburg jeden Punkt zum Überleben braucht.“
Die Personalsituation hat sich gegenüber dem 0:2 gegen Garching nicht verbessert: Neben Marius Duhnke und Christoph Maier, der am Donnerstag ins Training zurückgekehrt ist, muss Matthias Stingl wegen einer Gelbsperre pausieren. Daniel Hofstetter fällt mit Bandscheiben-Problemen aus und Ersatzkeeper Nico Merz muss wegen seiner gebrochenen Hand passen. Auf 50:50 taxiert Fenk die Einsatzchancen von Felix Bachschmid.mb