Burghausens Sturmflaute hält an

von Redaktion

0:2-Niederlage in Aschaffenburg

Aschaffenburg – Die Sturmflaute des SV Wacker Burghausen in der Fußball-Regionalliga Bayern hält weiter an: Wie schon zum Frühjahrsauftakt gegen Garching unterlag die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg auch am Samstag beim SV Viktoria Aschaffenburg mit 0:2 – in den letzten vier Spielen ist Wacker gerade mal ein Treffer gelungen.

„Es gibt einfach Phasen, in denen es nicht so gut läuft“, weiß Schellenberg um die Gesetze des Fußballs und fügt an: „Die Niederlage war mehr als ärgerlich. Wir müssen jetzt schauen, dass wir den Turnaround schaffen. Wenn wir unsere Abschlussqualitäten verbessern, dann werden wir auch zügig die notwendigen Punkte wieder einfahren.“ Trotz eines Polsters von zehn Punkten auf die Relegationszone ist Wacker längst noch nicht im sicheren Hafen Klassenerhalt angekommen.

Insgesamt sah der Burghauser Trainer in Aschaffenburg trotz des Nieselregens und des tiefen Platzes ein „besseres Spiel als gegen Garching“. So sei das Tempo deutlich höher gewesen.

Erst in der Schlussphase, als beide Mannschaften auf die Entscheidung drängten, nahm die Partie wieder deutlich an Fahrt auf und Schellberg wähnte seine Truppe auf der Siegerstraße: „Ich habe mir gedacht, dass wenn noch ein Tor fallen sollte, wir die Mannschaft sein würden, die das Tor erzielt.“ Doch Pustekuchen: Aigner, der eingewechselte Andrija Bosnjak und Stefan Wächter brachten die Pille einfach nicht im Tor unter. Anders die Gastgeber, die in der 85. Minute eiskalt zuschlugen: Der eingewechselte Jonas Fritsch nutzte die Vorarbeit von Schnitzer und Max Grünewald zum Führungstreffer und in der Nachspielzeit zerstörte Clay Verkaj nach Zuspiel von Fritsch alle Burghauser Hoffnungen. mb

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