Zum Abschluss der Winter-Universiade in Krasnojarsk ist ein Sportler aus deutscher Sicht in den Vordergrund getreten, der erst im letzten Wettbewerb der Langläufer das erste Mal hatte starten können. Nachdem ihm gesundheitliche Probleme die ersten Tage der Universiade vermasselt hatten, ging Josua Strübel mit Wut im Bauch in den 30-Kilometer-Massenstart – und sorgte für ein ebenso unerwartetes wie erfreuliches Top-Ten-Ergebnis zum Abschluss der 29. Winter-Universiade. Nach 1:13:14,2 Stunden lief der Mathematik-Student an der Fernuni Hagen als Neunter und damit bester Zentraleuropäer über die Ziellinie. Eine herausragende Platzierung, die sich der zweimalige deutsche Juniorenmeister aus Seebach aufgrund eines langen Soloritts redlich verdient hatte.
Beim letzten Auftritt der Langläufer in den Loipen des Raduga Clusters landeten die übrigen deutschen Studierenden Tobias Alraun (TH Rosenheim; 1:16:28,3), Jakob Lauerer (Uni Würzburg; 1:18:06,7), Thomas Spötzl (Uni Innsbruck; 1:18:33,4) und Florian Winker (Uni Freiburg; 1:20:25,4) auf den Plätzen 25, 31, 34 und 40.re