Zwei Begegnungen standen am Wochenende in der Judo-Bezirksliga Süd auf dem Programm: Der TuS Traunreut war Gastgeber bei sieghungrigen Tögingern und der TuS Prien wollte sich auf eigener Matte keine Blöße gegen den TuS Holzkirchen geben.
Für Traunreut stand am Ende bei 20 größtenteils spannenden Mattenduellen ein 12:8-Sieg (Unterbewertung 120:77) zu Buche. Prien musste sich hingegen gegen gewohnt starke Judoka aus Holzkirchen und Lenggries mit einem 8:8-Unentschieden (Unterbewertung 80:74) begnügen. Im Norden gewann die Kampfgemeinschaft Aibling-Grafing auswärts mit 12:8 (Unterbewertung 120:80) gegen Akashiro Germering.
Der TuS Prien verpasste einen Heimsieg: Mit einem Unentschieden musste sich die Kulisch-Truppe gegen Holzkirchen begnügen. Beide Teams konnten keine Leichtgewichtler stellen, sodass die vier 66er-Klassen leer blieben. Die ausgetragenen Kämpfe hatten es teilweise in sich und sorgten für Spannung. Viele Kämpfe ebenbürtiger Judoka fanden auf Augenhöhe statt. In der jungen Priener Mannschaft konnten insbesondere die Neuzugänge punkten. Igor Dereszewski (bis 90 kg) siegte beide Male entscheidend. Auch der zurückgekehrte Trainer Adrian Kulisch (81 kg/plus 90 kg) war zweimal klar Chef auf der Matte. Schnelle Seoi Nage (Schulterwurf) sorgten für die entscheidenden Siege. Christian Steinegger, Sebastian Summerer (beide bis 90 kg), der Priener Neuzugang Philipp Stachnick (73 kg) und Franz Schmid (81 kg) fügten jeweils einen Sieg mit Ippon hinzu zum letztendlich gerechten Unentschieden. „Wir wollen die Chance auf die Aufstiegsplätze wahren und sind auf den letzten Kampftag fokussiert“, betonte Abteilungschef Christoph Dienhart. Dann dürfte vermutlich im direkten Duell mit Traunreut die Entscheidung um den zweiten Platz im Süden fallen.wz