Bad Aibling – Doppelschicht für Bad Aiblings Verbandsoberliga-Tischtennisspieler an diesem Wochenende. Am morgigen Samstag empfangen sie ab 14 Uhr den MTV Ingolstadt und am Sonntag sind sie beim TTV Vilshofen zu Gast.
Mit dem MTV Ingolstadt wird sich morgen ein Sextett vorstellen, dessen Platzierung nicht unbedingt mit dessen Leistungen übereinstimmt. Die Gäste stehen derzeit zwar nur auf Rang sechs, haben aber kurioserweise fünf Spieler in ihren Reihen, die in der Rückrunde eine positive Bilanz aufweisen. Hans Wiesböck ist deshalb nur vorsichtig positiv gestimmt, dass man zwei Punkte auf dem Habenkonto verbuchen kann. „Wir wollen gewinnen, das ist klar. Es wird schwer, ist aber durchaus möglich“. Nicht unbedingt glücklich ist man, dass man in dieser Begegnung zum letzten Mal auf Jose Eduardo Lizarazu zurückgreifen kann. Der Bolivianer, der seine Spielweise im Tischtennis-Center in Bad Aibling bei Thomas Wetzel verbessern konnte, kehrt wieder in seine Heimat zurück.
Am Sonntag wird für die Begegnung beim TTV Vilshofen für Lizarazu dann Gerd Seefried zum Einsatz kommen. Auch wenn die Kurstädter derzeit Rang zwei einnehmen und die Niederbayern nur auf Rang vier liegen, so erwarten die Kurstädter ein echtes Spitzenduell. Interessant ist, dass beide Teams nur zwei Punkte voneinander getrennt sind. „Wir wollen oben bleiben“, äußerte sich Hans Wiesböck. Ob dies auch am Sonntagabend noch der Fall ist, hängt sicherlich auch von der Aufstellung der Gastgeber ab. Beim TTV Vilshofen ist der Einsatz von Martin Pytlik, der mit elf Siegen in der Rückrunde die drittbeste Bilanz dieser Liga aufweist, noch ungewiss. „Wenn er wirklich fehlen sollte, ist alles offen“, so Wiesböck. eg