Fussball

Keine Änderungen in den Regionalligen

von Redaktion

In Sachen direkter Aufstieg der fünf Regionalliga-Meister in die 3. Liga gibt es weiter keine Lösung. Bei einem Treffen der Vereinsvertreter der Drittligisten mit Funktionären der Regionalligen Nord, Nordost und Bayern gab es in Landsberg/Peißen im Saalekreis in Sachsen-Anhalt kein Fortkommen in den Verhandlungen. Es ging um einen Plan aus fünf vier Regionalligen werden zu lassen, der Fortbestand der Staffel Nordost stand zur Diskussion. Die Mehrheit der Delegierten lehnte diesen Vorschlag ab, damit bleibt es (vorerst) bei fünf Regionalligen. Wie die Zukunft in dieser Frage aussieht, ist damit weiter unklar.

Der Plan sah so aus: Aus den drei Regionalliga-Staffeln Nord, Nordost und Bayern sollten zwei Ligen werden. Bei einem mehrstündigen Treffen der Funktionäre der drei betroffenen Regionalligen, bei dem auch Funktionäre der 3. Liga anwesend waren, kam es zu keiner Lösung. Dazu sagte der Sitzungsleiter Rainer Koch, BFV-Präsident und als DFB-Vizepräsident zuständig für den Amateurfußball: „Es ist nicht möglich, dass aus fünf Regionalligen vier gemacht werden, ohne dass es irgendwo in Fußball-Deutschland große Probleme gibt.“ Die Regionalliga-Vereine haben den Vorschlag abgelehnt und einstimmig mit 47:0 Stimmen bei vier Enthaltungen dafür gestimmt, dass die Regionalliga Nordost bleiben soll. Vor allem die Vertreter Nordost hatten schon im Vorfeld vor einer Reduzierung der Zahl der Ligen gewarnt. Von einer Auflösung der Liga Nordost wäre auch die Regionalliga Bayern betroffen gewesen, weil man dort zusätzlich Vereine aus Thüringen oder sogar Sachsen eingliedern hätte müssen, was anscheinend keine praktikable Lösung ist.

Doch wie soll es nun weitergehen? Die Meister der Regionalliga-Gruppen West und Südwest sollen direkt aufsteigen. Aus den drei Regionalligen Nordost, Nord und Bayern soll es in Zukunft zwei Aufsteiger geben. Dies würde allerdings bedeuten, dass es immer vier Absteiger aus der 3. Liga gibt. „Wie die drei Meister die beiden Aufstiegsplätze in einer Relegation ermitteln, muss noch geklärt werden“, sagte Koch. Ursprünglich war eine Reform angestrebt worden, um gerade die umstrittene Aufstiegsregel – nicht jeder Meister der Regionalliga steigt automatisch auf – zu erneuern. dme

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