Gerüstet für die Play-offs

von Redaktion

Wasserburgs Basketballerinnen starten optimistisch

Wasserburg – Egal, welchen Basketballer man trifft, bei allen ist die Antwort auf die Frage „Was ist die schönste Zeit der Saison?“ gleich: Play-off-Time natürlich. Acht Teams spielen in der Endrunde der Damen-Basketball-Bundesliga und alle haben dasselbe Ziel: Deutscher Meister! Alle Teams haben die gleichen Chancen, denn von nun an heißt es: alles auf Anfang.

März. Man steht seit Tagen, Wochen, Monaten in der Halle und hat auf die kommende Zeit hingearbeitet. Tagein, tagaus. Korbleger, Ballhandling, Eins gegen eins, fünf gegen fünf. Das ist, wofür man lebt, warum man gerne tagtäglich in der Halle steht. „Es ist einfach der beste, aufregendste und emotionalste Teil der Saison, in dem alles möglich ist“, da sind sich Spielerinnen und Trainerinnen des TSV Wasserburg einig.

„Am Anfang der Saison lief es für uns teilweise sogar besser als erwartet, seit der Weihnachtspause hatten wir immer wieder Höhen und Tiefen. Aber jetzt geht es von Neuem los. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Meisterschaft!“, so Sidney Parsons, Head-Coach der Damen vom Inn.

Und wie es losgeht: In der ersten Runde wartet gleich Freiburg. „Freiburg spielt einfach, aber strukturiert, harmoniert sehr gut miteinander. Wir müssen über 40 Minuten 100 Prozent geben, wenn wir gewinnen wollen. Egal wie: Es werden zwei, eventuell drei sehr harte Spiele in der ersten Runde!“ (Laura Hebecker).

Aber die Innstädterinnen haben gute Chancen. „Wir sind auf allen Positionen sehr gut aufgestellt, alle Spielerinnen sind wieder genesen. Bei uns kann jeder 15 Punkte machen, wenn eine mal einen schlechten Tag hat, springt eine andere für sie ein. Wir haben echt eine coole Truppe, was nicht unbedingt selbstverständlich ist im Profi-Basketball“ (Jennifer Schlott).

Erfolg oder Niederlage – beides gibt es nur im Team. Am meisten in Erinnerung bleiben das Season-Opening in Keltern, als man eine Woche nach der Niederlage im Pokalspiel Keltern mit 20 Punkten besiegte, und das Spiel zu Hause gegen Marburg, welches nach einem spannenden Spiel mit 73:65 gewonnen werden konnte. „Die Atmosphäre gegen Marburg war richtig gut, es war laut, die Fans waren da, das pusht die Spieler dann noch einmal mehr. Das war eine wahnsinnig gute Werbung für den deutschen Damen-Basketball“ (Trainerin Corina Kollarovics).

„Wir haben endlich wieder einige deutsche Spielerinnen in unseren Reihen. Spielerinnen, mit denen man sich wieder identifizieren kann. Zudem zwei Eigengewächse und mit Leonie Fiebich eine weitere junge deutsche Spielerin aus der Region. Unser neues Konzept funktioniert. Wir alle freuen uns nun auf enge, hart umkämpfte Spiele!“ (Svenja Brunckhorst).

Jung und Alt greifen in einander. Erfahrungen werden ausgetauscht. Es ist egal, woher man kommt. Alle eint die Liebe zum Basketball. Das ist alles, was zählt. „Es ist mein erstes Jahr im Ausland. Ich wusste nicht, was mich erwartet. Aber hier macht es mir richtig Spaß. Wir haben alle Voraussetzungen, die es braucht, Meister zu werden. Jetzt müssen wir nur noch all das aufs Spielfeld bringen und unsere beste Leistung zeigen“ (Ashley Williams).

Letzte Saison kam man ins Finale, musste sich da jedoch Keltern geschlagen geben. „Wir wollen Revanche – vor allem, sollten wir auf Keltern treffen. Wir haben gegen Herne gezeigt, dass wir durchaus das Zeug dazu haben, auf diesem hohen Niveau zu spielen“ (Sophie Perner).

Ein wichtiger Bestandteil für erfolgreiche Play-offs sind die Fans. „Wir leben vom Applaus, dem Anfeuern, der Anwesenheit. Wir können jede Unterstützung gebrauchen“, so Wasserburgs Team.sch

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