Wasserburgs Keeper Alex Boschner ist 2019 immer noch ohne Gegentor. Foto Butzhammer
Vor knapp 900 Zuschauern besiegt Landesligist Wasserburg den schärfsten Verfolger
Defensiv souverän, gnadenlos effizient
Wasserburg – 900 Zuschauer in der Wasserburger Altstadt, ein 3:0-Sieg gegen den schärfsten Verfolger SE Freising und sieben Punkte Vorsprung in der Tabelle der Fußball-Landesliga Südost – es läuft beim TSV Wasserburg, der immer intensiver vom fünften Aufstieg in Folge träumen darf.
Beim 3:0 erzielten Lucas Knauer, der für den verletzten Robin Ungerath in die Mannschaft rückte, der agile Christoph Scheitzeneder und kurz vor dem Abpfiff Basti Möll die Tore.
Bei perfekten Bedingungen und vor einer unglaublichen Kulisse mussten die Wasserburger Fußballer ohne ihren etatmäßigen Mittelstürmer Robin Ungerath, der sich beim Abschlusstraining verletzte, auflaufen. Eine Außenbandruptur und Syndesmoseanriss wird ihn für die nächsten vier bis sechs Wochen außer Gefecht setzen. Leo Haas bewies damit ein glückliches Händchen, da Knauer in der 35. Minute beim ersten richtig gefährlichen Angriff über Scheitzeneder und Sebastian Weber dem gegnerischen Torwart keine Chance ließ.
Für Freising, die während des gesamten Spiels kämpferisch zu überzeugen wussten, ergaben sich in der ersten Halbzeit praktisch keinerlei Chancen. Auch der Toptorjäger Andreas Hohlenburger konnte weitestgehend neutralisiert werden.
Die zweite Halbzeit begann direkt mit einem Paukenschlag. Maxi Höhensteiger setzte sich energisch durch. Sein flacher Pass nach innen, fand einen völlig blank stehenden Scheitzeneder, der das Leder humorlos ins Kreuzeck jagte. Das 2:0 spielte den Wasserburgern, wie auch Trainer Leo Haas nach dem Spiel betonte, voll in die Karten.
Fortan konnten die Löwen sich auf ihre Defensive verlassen und immer wieder einzelne Nadelstiche nach vorne setzen. Freising übernahm die Initiative, hatte aber während der gesamten Spielzeit, bis auf einen Fernschuss von Tiric, keine nennenswerten Chancen. Alex Boschner, der ansonsten einen eher ruhigen Abend erlebte, parierte den Ball sicher.
Den Schlusspunkt, kurz vor dem Abpfiff, setzte der eingewechselte Basti Möll nach Flanke von Weber, als er per Kopf zum 3:0-Endstand einnickte.
Damit sind die Löwen im Jahre 2019 immer noch ohne Gegentor und haben nach drei 3:0-Erfolgen jetzt sieben Punkte Vorsprung auf den SE Freising. Bei der anschließenden Pressekonferenz betonten beide Trainer, dass der Wasserburger Sieg, auch wenn der SE Freising nie aufgab, völlig verdient war.
Das nächste Spiel für die Wasserburger Löwen findet am kommenden Samstag um 13 Uhr beim TSV Eintracht Karlsfeld statt.
TSV 1880 Wasserburg: Boschner, Höhensteiger, Scheitzeneder (ab 63. Hartl), Haas Dominik, Hundschell, Stephan, Schaberl (ab 89. Lindner), Hain, Haas Matthias, Knauer (ab 86. Möll), Weber
Tore: 1:0 Knauer (35.), 2:0 Scheitzeneder (47.), 3:0 Möll (90.+1)
Schiedsrichter: Ilirjan Morina (FSV Landau/Isar)
Zuschauer: 895 stü