Pitztal – Nachdem Leon Flamm diese Saison bereits gute Ergebnisse mit Platz drei am Hochfelln und Rang sechs in Gastein für sich verbuchen konnte, belegte er Mitte März beim Wildface Freeride am Pitztaler Gletscher den zweiten Platz.
Einmalig ist das Rennen hinsichtlich des Rennmodus‘: Es wird nur auf Zeit gefahren und nicht über Punktevergabe der Jury. Hierbei galt es die steile Abfahrt im freien Gelände vom 3173 Metern hohen Mittagskogel über mehr als 1500 Höhenmeter zu bewältigen. Zunächst einmal mussten die insgesamt 150 Teilnehmer aus 20 Nationen in der Qualifikation ihr Können beweisen, um sich einen der 65 Startplätze für das Finale zu sichern. Durch solide Läufe durch die steile Eisenturmrinne vom Skigebiet Rifflsee nach Mandarfin konnten Leon Flamm als Dritter und Max Zimmermann als Siebter bereits überzeugen.
Am Folgetag galt es dann, die Strecke im freien, unpräparierteren Gelände durch enge Rinnen und felsdurchsetztes Gelände den schnellsten Weg zum Ziel in Mandarfin (1663 m) zu bewältigen. Unangefochten an die Spitze setzte sich Lokalmatador Frederik Eiter (Österreich) bei den Herren in der Kategorie Ski, gefolgt von Leon Flamm und Andreas Hörterer (Deutschland). Max Zimmermann als Siebter konnte ebenfalls eine Top-10-Platzierung für sich verbuchen.re