Garmisch-Partenkirchen – Paula Flamm aus Bad Feilnbach hat im Rahmen der internationalen deutschen Meisterschaften Ski alpin in Garmisch ihren Rücktritt vom Leistungssport bekannt gegeben.
Die NK1-Athletin der deutschen Nationalmannschaft ist im ASV Großholzhausen groß geworden und war später für die SG Hausham gestartet. Als zweifache deutsche Schülermeisterin konnte sie bereits frühzeitig internationale Erfolge verzeichnen. Nach einer Kreuzbandverletzung kämpfte sich Flamm mit dem Gewinn des deutschen Jugend-Meistertitels U18 zurück, musste aber die letzte Wintersaison aufgrund weiterer Verletzungen erneut weitgehend pausieren. Nach bestandenem Abitur 2018 am CJD-Internat in Berchtesgaden folgte der Wechsel in die Sportfördergruppe der Bundeswehr. Am Ende der diesjährigen Wettkampfsaison, in der Flamm ihre gesteckten Ziele nicht erreichen konnte, entschied sie, den alpinen Rennsport nicht weiter leistungsmäßig zu betreiben. „Es war sicherlich kein leichter Entschluss und auch keine spontane Entscheidung. Vielmehr habe ich mir in den letzten Monaten viele Gedanken gemacht. Nach dem Abitur war das Skifahren meine Hauptbeschäftigung beziehungsweise mein Beruf. Diese Zeit war unglaublich cool, aber mir ist auch klar geworden, dass das professionelle Skifahren nicht das ist, was ich zu 100 Prozent möchte“, so die Athletin. Die letzten Wettkämpfe in Garmisch waren dann natürlich sehr emotional. Im Slalom konnte sie noch einmal auf Platz zehn fahren. Beim abschließenden Teamwettbewerb am Gudiberg wurde Paula Flamm dann im Zielraum von ihrem Team verabschiedet.re