Burghausen – Schafft der SV Wacker Burghausen am heutigen Freitag den zweiten Sieg des Jahres und knackt damit die psychologisch so wichtige 40-Punkte-Marke in der Fußball-Regionalliga Bayern? Das Team von Trainer Wolfgang Schellenberg steht allerdings um 19.30 Uhr beim FC Memmingen vor einer schwierigen Auswärtsaufgabe.
Zur Winterpause lagen beide Mannschaften mit je 35 Punkten noch gleichauf, in der Zwischenzeit konnte sich das Team von Trainer Stephan Baierl etwas absetzen: Acht Punkte holte das Gründungsmitglied der Regionalliga Bayern im Jahr 2019 aus fünf Spielen, Burghausen musste sich bislang in vier Begegnungen mit dem Auswärtsdreier in Buchbach zufriedengeben und ging ansonsten leer aus.
„Wir stehen zehn Punkte vor der Abstiegszone, da scheint der sechste Platz etwas trügerisch. Aber wir wissen schon, dass wir noch einige Punkte holen müssen“, sagt Teammanager Karl-Heinz Fenk: „Das kann ganz schnell gehen, dass man hinten reinrutscht, aber ich bin überzeugt, dass uns das nicht passiert. Dafür sind wir zu gut besetzt.“
Gegenüber der 1:2-Niederlage am Samstag gegen Rosenheim kehrt Julien Richter nach überstandener Bänderverletzung wieder in den Kader zurück, dürfte aber noch keine Option für die Startelf sein. Auch der leicht angeschlagene Thomas Winkl bauer ist nach abgebüßter Gelb-Sperre wieder mit von der Partie. Dagegen ist der Einsatz von Winter-Zugang Andrija Bosnjak infrage gestellt, zumal der Ex-Rosenheimer an einer schlimmen Augenentzündung leidet. Fenk: „Er hat so etwas noch nie gehabt. Vielleicht ist es eine Allergie.“ Die Langzeitverletzten Daniel Hofstetter und Nico Merz sind eh noch kein Thema.mb