Torun – Mit vier Spitzenplätzen überzeugten die Leichtathleten vom PTSV Rosenheim bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften im polnischen Torun. Es war wieder einmal mehr ein sehr guter Ausflug von Josefine und Reinmund Hobmaier aus Prien-Bachham auf internationales Terrain gegen die derzeit besten Senioren-Crossläufer der Welt. Dementsprechend schwer war auch diesmal die Streckenführung auf den vier Runden der Acht-Kilometer-Distanz mit anspruchsvollen Steigungen und einer hohen Anforderung an körperlicher Kondition.
Josefine Hobmaier hatte sich viel vorgenommen und wollte eine Platzierung in den „Top 10“ erreichen. Mit 36:53 Minuten eroberte die 53-Jährige schließlich als zweitbeste Deutsche ihr angepeiltes Ziel: Als Zehnte unterlag sie der siegreichen Annette Kealy aus Irland mit 33:15 Minuten. In der Mannschaftswertung schob sie sich auf den vierten Platz mit dem deutschen Team. Mit 1.55:30 Stunden fehlten am Ende nur 36 Sekunden zum Bronzeplatz der Polinnen (3./1.54:54 Stunden). Weltmeister wurde das Team Großbritannien mit 1.45:21 Stunden vor Spanien (1.47:19 Stunden).
Reinmund Hobmaier hatte sich für diese Welt-Titelkämpfe sehr zielgerichtet vorbereitet und dies bereits als bayerischer und deutscher Meister im Crosslauf der Männer M55 bestens bewiesen. Mit einem guten Gefühl ging er an den Start und lag bereits früh nach dem Startschuss in der Spitzengruppe der Konkurrenz. Ab der dritten Runde musste er dem hohen Tempo ein wenig Tribut zollen und verlor den Anschluss an die späteren Medaillengewinner. Mit 29:43 Minuten überzeugte Reinmund Hobmaier mit dem sechsten Platz und zeigte sich damit mehr als zufrieden. Weltmeister wurde der Brite Ben Reynolds mit 28:42 Minuten vor dem Polen Marek Dziegielewski mit 28:50 Minuten. Auch dem 56-Jährigen blieb eine Mannschaftsmedaille mit dem deutschen Team verwehrt: Mit 1.34:11 Stunden erreichte er ebenfalls den vierten Platz mit 104 Sekunden Rückstand auf die Drittplatzierten Briten (1.32:27). Neuer Weltmeister wurde Irland mit 1.32:13 Stunden vor Polen.stl