Rosenheim/Traunstein – Auswärtsspiele haben die regionalen Fußball-Landesligisten am heutigen Samstag zu bestreiten. Der SB/DJK Rosenheim spielt am heutigen Samstag um 15 Uhr beim FC Moosinning, zur gleichen Zeit ist der SB Chiemgau Traunstein beim ASV Dachau zu Gast.
„Sechs-Punkte-Spiel“
für SB Rosenheim
Nach der ersten Niederlage im Frühjahr gegen den VfB Hallbergmoos hat die junge Rosenheimer Sportbund-Mannschaft am Dienstagabend gegen den direkten Konkurrenten aus Traunstein die richtige Reaktion gezeigt. Mit 3:1 wurde der Tabellennachbar niedergerungen. Am heutigen Samstag um 15 Uhr steht bereits das nächste brisante Spiel für den SBR auf dem Programm. Beim FC Moosinning gilt es, die bisher im Frühjahr gezeigte ansteigende Formkurve unter Beweis zu stellen. Gastgeber Moosinning musste zuletzt gegen Bogen und Traunstein zwei niederschmetternde Niederlagen mit insgesamt 0:8 Toren hinnehmen. Aktuell beträgt der Rückstand des FCM fünf Punkte auf den direkten Klassenerhalt. Vor allem im Sturm fehlt es den Moosinningern an Durchschlagskraft. Gerade 22 Tore in 27 Spielen bedeuten in dieser Kategorie den letzten Platz in der Landesliga Südost. Der Sportbund erzielte dagegen schon elf Tore in sechs Spielen des Kalenderjahres 2019. Allen voran Michael Barthuber und Daniel Kobl, die sich mit jeweils vier Treffern momentan in blendender Form befinden. Unterschätzen wird man den Gegner auf Seiten des SBR nicht, könnte man mit einem Auswärtssieg doch einen weiteren Meilenstein zum direkten Klassenerhalt unternehmen.
Traunstein: Jetzt fehlt auch noch Divkovic
Noch acht Spiele hat der SB Chiemgau Traunstein in der Fußball-Landesliga Südost vor sich – und dabei gilt es, den zweiten Abstieg hintereinander zu vermeiden. Die Aufgabe ist für den Tabellen-15. allerdings alles andere als leicht, denn die Verletztenmisere beim SBC will diese Saison einfach nicht abreißen. Auch beim Auswärtsspiel beim ASV Dachau am heutigen Samstag (15 Uhr) muss Spielertrainer Yunus Karayün improvisieren. Doch der Coach will gar nicht lange jammern: „Wir müssen aus den restlichen Spielen jetzt einfach so viele Punkte wie möglich holen und dann schauen wir, was am Ende dabei rauskommt.“ Alle Rechenspiele helfen erst einmal nichts. „Die Tabelle verändert sich ja nur, wenn wir punkten oder eben unsere direkte Konkurrenz“, sagt Karayün. Auch deshalb wiegt der Ausfall von Angreifer Goran Divkovic (Oberschenkel) heute besonders schmerzlich. Der Winter-Neuzugang traf in den bisherigen fünf Spielen ja vier Mal. Zudem steht noch ein Fragezeichen hinter den Einsätzen von Mike Opara und Ethan Monaghan. Sicher nicht dabei sein werden heute Josef Wittmann, Waldemar Daniel und Alexander Köberich. Immerhin stehen Stefan Mauerkirchner und auch Karayün selbst wieder zur Verfügung. ben/bst