Wasserburg – Während alle anderen Viertelfinal-Partien bereits entschieden sind, kommt es lediglich zwischen den Eisvögeln USC Freiburg und dem TSV 1880 Wasserburg zum entscheidenden Spiel drei. Sprungball ist Samstag, 19 Uhr, in der Wasserburger Badria-Halle und nur der Gewinner zieht ins Halbfinale ein. Es heißt also: Do or die!
Die restlichen Spiele der anderen Teams gingen wie erwartet an die jeweiligen Favoriten. Herne erarbeitete sich einen 57:56-Sieg in Spiel zwei, Marburg gewann deutlich gegen Hannover und auch Meister Keltern besiegte Göttingen. Somit haben Herne, Marburg und Keltern zehn Tage frei bis zum nächsten Spiel, aber ob zehn Tage ohne Spiel in der Play-off-Phase so von Vorteil sind?
Für Wasserburg und Freiburg geht es in Spiel drei. Geht die Play-off-Zeit weiter oder ist sie nach nur einer Runde zu Ende. Beide Teams wollen den Sieg, beide Teams gehen angeschlagen ins Spiel. Die Eisvögel werden auf Luisa Nufer (Armbruch) und wahrscheinlich auch Audrey-Ann Caren-Goudreau (erlitt im vergangenen Spiel eine schwere Gehirnerschütterung) verzichten müssen. Bei den Damen vom Inn ist der Einsatz von Leonie Fiebich noch fraglich, die sich vergangenes Spiel kurz vor Schluss am Knie verletzte. Jedoch ist die Verletzung nicht so schlimm und somit besteht Hoffnung, dass sie am Samstag spielen kann.
Vier Spiele gab es zwischen beiden Teams bereits. Dreimal gingen die Wasserburger Basketball-Damen als Sieger vom Platz, dreimal denkbar knapp. In Partie zwei der Viertelfinalrunde gab es die erste Niederlage in Freiburg mit 66:73. „Wir hatten ein paarmal die Möglichkeit in Freiburg zu gewinnen. Es war lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber mit 14 Turnovern und nur 33 Prozent Wurfquote kann man ein solch knappes Spiel nicht gewinnen. Jetzt gilt es nach vorn zu schauen und sich voll und ganz auf Spiel drei zu konzentrieren“, so Sidney Parsons, Head-Coach der Damen vom Inn.
So sollen Play-off-Spiele sein: Spannende Begegnungen bis zum Schluss, Ausgang ungewiss, alles kann passieren und 100 Prozent Einsatz von Spielern, Coaches und Fans. Es geht um alles und die Wasserburger können jede Unterstützung gebrauchen im dritten Spiel. Laute Fans in der Badria-Halle, die hinter den Wasserburgerinnen stehen, sie anfeuern, um am Ende im besten Fall einen Sieg und somit den Einzug ins Halbfinale zu feiern. sch