Rosenheim – Wieder Schluss im Viertelfinale, wieder gegen die Hannover Scorpions. Als ob das noch nicht reichen würde, kommt es jetzt auch nicht zu dem so sehr gewünschten Halbfinale gegen den Erzrivalen aus Landshut. Vielleicht muss man sogar zusehen, wie die Niederbayern aufsteigen und somit ein weiteres Zugpferd in der Eishockey-Oberliga fehlt.
„Mit einer zwischenzeitlichen und viel zu langen Niederlagen-Serie hatten wir in Summe eine durchwachsene Hauptrunde und zu Teilen auch Meisterrunde. Daran gibt es nichts schönzureden. Sportlich dachte man, die Starbulls seien am Boden und niemand hat mehr mit uns gerechnet. Was aber dann geschehen ist, auf das sind wir als Vorstandschaft enorm stolz. Mannschaft und Trainer haben es aus eigener Kraft geschafft den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Bereits die Meisterrunde konnte mit neun Siegen aus zwölf Spielen abgeschlossen werden“, erklärte der Erste Vorstand Marcus Thaller.
Das Team habe es mit taktischer Disziplin, Kampf und Leidenschaft geschafft, die Euphorie zurück auf die Ränge zu bringen. „Die Stimmung während der Play-offs war einzigartig und schon lange nicht mehr so gut. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Fans für die großartige Unterstützung“, lobte Thaller die Starbulls-Fans.
In acht Play-off-Spielen gab es am Freitag ein Playoff-Spiel, das nicht so gut war und die Serie gegen die Scorpions gekostet hat. „Mit einem Abseitstor in Overtime in Spiel 1 und drei Pfosten- beziehungsweise Lattenschüssen in Spiel 5 war das Glück nicht auf unserer Seite und man fragt sich, was man eigentlich verbrochen hat“, war Thaller enttäuscht. Das sei der Sport – nicht planbar.
„Fakt ist, das Ziel Aufstieg wurde nicht erreicht. Es wird in den nächsten Tagen einiges kritisch zu hinterfragen sein“, erklärte Thaller, der auch noch auf die Saisonabschlussfeier hinwies: „Dazu gibt es in Kürze Informationen.“ re/bz