Göteborg – Mit knapp 80 Prozent kamen Benjamin Werndl und der 15-jährige Damon-Hill-Sohn Daily Mirror aus ihrem ersten Weltcup-Finale in der Dressur. „Es hat sich trotz einiger kleiner Fehler super angefühlt“, meinte der 34-jährige Kaderreiter aus Aubenhausen.
An seiner Kür hatte er zu Hause noch einmal gefeilt und den Schwierigkeitsgrad erhöht. Das lohnte sich: Für die 19 makellosen Galoppwechsel von Sprung zu Sprung auf gebogener Linie, die ausdrucksvollen Passage-Traversalen und die Verstärkungen zückten die Richter hohe Noten. Ein Fehler in den Zweier-Wechseln und kleinere Unsicherheiten drückten jedoch das Gesamtergebnis. Am Ende wurde es der zwölfte Platz mit 79 Prozent.
Werndl präsentierte sich mit seinem imposanten Rappen zum ersten Mal vor rund 12000 Zuschauern in einem internationalen Championat. Zwischen den Plätzen acht und zwölf lagen nur wenige Punkte. „Benni hat sich toll gezeigt. Er hat sich in dieser Saison in den Top-Sport hineingeritten mit einem Pferd, von dem man nicht erwarten konnte, dass es ein Grand- Prix-Pferd wird“, lobte Bundestrainerin Monica Theodorescu den Debütanten.
Die Bundestrainer hatten allen Grund zur Freude über das Abschneiden der deutschen Reiter: Isabell Werth gewann das Weltcup-Finale zum dritten Mal in Folge mit Weihegold OLD. Helen Langehanenberg und Damsey komplettierten den Erfolg der drei Deutschen auf dem Bronzerang.re