Kolbermoor – Beim SV-DJK Kolbermoor fiebert man schon den Play-off-Spielen in der Tischtennis-Bundesliga der Damen entgegen. Der Gegner wird allerdings erst an diesem Wochenende ermittelt, ehe am 30. April die erste Begegnung auf dem Programm steht.
Bevor es aber so weit ist, steht mit der Weltmeisterschaft in Budapest, die vom 21. bis zum 28. April stattfindet, noch ein besonderes Highlight bevor. Und für die beiden Kolbermoorer Spitzenspielerinnen Kristin Lang und Sabine Winter ist dies ein besonderes Ereignis, wurden sie doch neben Petrissa Solja (TSV 1909 Langstadt) und Nina Mittelham (ttc berlin eastside) vom Deutschen Tischtennis-Bund nominiert. Vorgenommen haben sich die beiden Akteurinnen natürlich einiges: Vor zwei Jahren erreichte Kristin Lang als beste Deutsche das Achtelfinale. Heuer schraubte sie das Training ein wenig zurück, da sie Familie, Job und Sport unter einen Hut bringen muss. „Die WM ist das schwerste Turnier überhaupt. Wahrscheinlich bin ich nicht gesetzt und werde die Qualifikation spielen müssen. Das Ziel ist, erst einmal die zweite Runde zu erreichen. Im Doppel mit Nina Mittelham will ich versuchen, an die Leistung der EM anzuschließen. Das Achtelfinale wäre hier vielleicht möglich“, meinte Lang zu ihren Chancen bei den Welt-Titelkämpfen.
Auch bei Sabine Winter, die neben dem Einzelbewerb im Doppel mit Petrissa Solja an den Start gehen wird, steht noch ein Fragezeichen hinter den Erwartungen. Die Noch-Kolbermoorerin plagen seit geraumer Zeit Nackenbeschwerden, die nach wie vor noch nicht vollständig abgeklungen sind.eg