Fußball

Eine Lehrstunde für den FC Töging

von Redaktion

„Das war eine Lehrstunde für uns“, gab Mario Reichenberger, Trainer des Fußball-Landesligisten FC Töging, nach dem Nachholspiel gegen die SE Freising unumwunden zu. Mit 1:5 (1:3) gingen seine Schützlinge vor eigenem Publikum unter, versäumten wichtige Punkte für den vorzeitigen Klassenerhalt, beendeten das eigene Zwischenhoch und halfen den Gästen aus deren Depression. Dass Töging am Dienstag einen gebrauchten Tag erwischen würde, war schon in der sechsten Minute zu ahnen: Die Gäste schickten mit einem langen Pass Andreas Hohlenburger links auf die Reise. Der pfeilschnelle Stürmer zog in den Sechzehner, Tögings Verteidiger Christopher Scott kam zu spät und grätschte Hohlenburger um. Den fälligen Elfer verwandelte der Freisinger sicher zum 0:1.

Die Gäste erhöhten sofort das Tempo und kamen prompt wieder zu guten Chancen. Hohlenburger erzielte in der 22. Minute mit einem Luper das 2:0 für Freising.

Praktisch im Gegenzug hatte Simon Hefter nach einer Flanke von Andreas Bobenstetter die Chance auf den Anschluss. Doch Freisings Schlussmann Boris Hrvacanin parierte den Kopfball aus fünf Metern grandios. Danach doch der Anschlusstreffer, als Birol Karatepe einen indirekten Freistoß im Sechzehner, zum 1:2 nutzte (36.).

Diesmal war es an den Gästen, unbeeindruckt zu sein. Nur zwei Minuten später konnten die Freisinger nahezu unbedrängt durch das Mittelfeld spielen. Der Ball landete bei Florian Schmuckermeier, der aus gut 25 Metern einfach einmal abzog: 1:3 (38.).

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste, die spielerisch, läuferisch und technisch klar überlegen waren, das Spiel sicher im Griff.

Ein Doppelschlag brachte dann die Entscheidung. Domagoj Tiric und Hohlenburger erhöhten zum 5:1-Endstand. esc

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