Burghausen springt auf den fünften Rang

von Redaktion

Wacker mit 3:2-Heimsieg über Heimstetten

Burghausen – „Wir haben in der ersten Halbzeit viel zu fahrlässig verteidigt, deswegen sind wir zu Recht mit einem 0:3-Rückstand in die Pause gegangen“, nahm Heimstettens Trainer Christoph Schmitt nach der 2:3-Niederlage seiner Mannschaft kein Blatt vor den Mund. Während sein Team in der Fußball-Regionalliga Bayern weiter auf einem Relegationsrang steht, machte Burghausen durch den zweiten Sieg in Folge wieder einen Sprung auf Platz fünf und hat sich endgültig aller Abstiegssorgen entledigt.

Beim ersten Heimsieg des Jahres lief es von Anfang an für Burghausen wie am Schnürchen, dabei war die Ausgangsposition angesichts zahlreicher Ausfälle alles andere als optimal. „Das Spiel ist glücklich für uns gelaufen. Endlich sind uns auch mal die Bälle vor die Füße gesprungen und dann hatten wir auch das nötige Abschlussglück“, erklärte Burghausens Trainer Wolfgang Schellenberg. Während Heimstetten viel Ballbesitz hatte, konterte Burghausen im eigenen Stadion zumindest eine Halbzeit lang hoch effizient. So in der achten Minute, als sich Muhamed Subasic im vorderen Drittel behauptete, Stefan Wächter bediente, der wiederum Felix Bachschmid im Strafraum sah: Der Ex-Löwe fackelte nicht lange und drosch die Kugel aus zehn Metern in den Winkel. Eine Hereingabe von Torsten Nicklas nach einem Solo auf dem linken Flügel fälschten die Gäste ab, Bachschmid reagierte am schnellsten und traf zum 2:0 (40.). Nur fünf Minuten später konnte dann auch Andrija Bosnjak seinen Premierentreffer im Wacker-Trikot bejubeln: Nach starkem Antritt und perfekter Rückgabe von der Grundlinie durch Christoph Schulz hatte der Ex-Rosenheimer vor dem Tor keine Mühe.

SV Wacker Burghausen: Flückiger, Schulz, Hingerl, Buchner, Nicklas, Scheidl, Subasic, Maier (ab 90. + 1 Luca Hones), Wächter, Bachschmid (ab 78. Richter), Bosnjak (ab 89. Diego Hones).

Schiedsrichter: Schultes (Betzigau).

Zuschauer: 990.

Tore: 1:0 Bachschmid (8.), 2:0 Bachschmid (40.), 3:0 Bosnjak (45.), 3:1 Awata (83.), 3:2 Riglewski (90. + 3).

Besonderheit: Flückiger pariert Foulelfmeter von Heimstettens Riglewski (52.). mb

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