Burghausen – Englische Woche für den SV Wacker Burghausen in der Fußball-Regionalliga Bayern: Der Tabellenfünfte erwartet am heutigen Mittwoch um 18.30 Uhr den FC Augsburg II zum Nachholspiel und muss am späten Ostermontagabend beim 1. FC Schweinfurt ran. In Sachen Klassenerhalt kann Wacker die restlichen sechs Saisonspiele gelassen angehen, der Wechsel von Stefan Wächter zu Türkgücü-Ataspor München, der am Montag bekannt wurde, ist in Sachen Personalplanung für die kommende Spielzeit freilich ein schwerer Schlag ins Kontor.
Gleichwertigen Ersatz zu vernünftigen Bedingungen zu finden, wird sicher nicht ganz einfach, hat sich der 21-jährige Wächter doch zu einem der vielseitigsten Spieler in der Regionalliga entwickelt, der vom linken Verteidiger bis zum rechten Außenbahnspieler fast alles spielen kann und dabei auch noch Tore schießt – immerhin schon sechs Stück in dieser Saison. Türkgücü-Kaderplaner Robert Hettich hat damit eines der Filetstücke aus dem Mannschaftsgerüst tranchiert. „Das ist sehr, sehr bitter. Uns wäre es wirklich wichtig gewesen, dass er bleibt. Wir haben ihm ja ein Angebot gemacht, aber das hat leider nicht geklappt. Wir haben einiges getan und haben dann eigentlich gedacht, dass er in die 3. Liga wechselt“, so Geschäftsführer Andreas Huber. Er beruhigt die Wacker-Fans: „Wir fallen jetzt nicht auseinander, weil ein wichtiger Spieler geht. Das Gerüst der Mannschaft steht, bis auf ganz wenige Spieler, deren Verträge auslaufen, sind wir für die neue Saison schon gerüstet.“
Die aktuelle Personalsituation bei der Partie gegen Augsburg II stellt sich übrigens ein wenig besser dar als zuletzt gegen Heimstetten: Zum einen ist Lukas Aigner nach Gelbsperre wieder dabei, zum anderen könnten Matthias Stingl und Thomas Winklbauer wieder zum Kader stoßen.mb