Budapest – Für die drei heimischen WM-Starterinnen Kristin Lang, Sabine Winter und Jia Liu waren die Tischtennis-Weltmeisterschaften in Budapest ein kurzes Intermezzo. Bis auf Sabine Winter, die im Doppel mit Chantal Mantz die dritte Runde erreichte, schieden alle Spielerinnen frühzeitig aus.
0:4 gegen slowakische Spitzenspielerin
Kristin Lang hatte sich, nachdem sie durch zwei klare Siege die Hauptrunde erreichte, zunächst einmal keine Chinesin gewünscht. Dieser Wunsch wurde ihr mit der Ex-Bingenerin Hana Matelova auch erfüllt. Doch gegen die tschechoslowakische Spitzenspielerin musste sie sich mit 0:4 Sätzen geschlagen geben. Allerdings war es bei der 9:11/11:13/ 10:12/7:11-Niederlage in jeder Hinsicht ein Spiel, in dem der Physiotherapeutin das Glück nicht wirklich zur Seite stand.
Auch für Sabine Winter war nach der ersten Runde Endstation. Gegen die Inderin Sutirtha Mukherjee lag sie – wenngleich mit etwas Pech nach der 15:17- und 9:11-Niederlage – mit 1:2 Sätzen im Rückstand, glich aus und ging sogar mit 3:2 in Führung.
Doch in den nächsten beiden Durchgängen musste sie sich der indischen Außenseiterin 8:11 und 6:11 geschlagen geben. Für einen Hoffnungsschimmer sorgte zunächst Jia Liu. Die Österreicherin in Diensten des SV DJK Kolbermoor schlug Alicia Cote aus Kanada in der ersten Runde mit 4:1 (5:11/11:4/11:8/11:1/11:9). Doch in der zweiten Runde machte ihr die Chinesin Yingsha Sun einen großen Strich durch die Rechnung. Liu unterlag letztlich mit 1:4 Sätzen (9:11/5:11/8:11/ 11:8/6:11) und verabschiedete sich ebenfalls aus dem Einzelturnier.
Nicht viel besser erging es Kristin Lang mit Nina Mittelham in der zweiten Runde des Doppelbewerbs. Auch wenn sie in ihrer Begegnung gegen die Paarung Szu-Yu/I-Cheng aus Taiwan den ersten Satz noch mit 11:8 gewannen, so mussten sie sich am Ende mit einer 1:4-Niederlage abgeben. Auch für Jia Liu – sie trat mit Amelie Solja an – war in der zweiten Runde die Zeit der Verabschiedung angebrochen.
Im Duell mit der polnisch/niederländischen Paarung Qian Li/Jie Li schafften sie zunächst noch den Ausgleich zum 1:1, verloren aber ebenfalls mit 1:4. Ein Erfolgserlebnis feierten hingegen Sabine Winter und Chantal Mantz. Das Duo setzte sich gegen Bruna Takahashi sowie Andrea Todorovic (Brasilien/Serbien) mit 4:2 Sätzen durch und schaffte den Sprung in die dritte Runde. eg