Burghausen – Schaulaufen mit Anspruch am heutigen Samstag um 14 Uhr in der Wacker-Arena: Beim Duell zwischen dem SV Wacker Burghausen und dem 1. FC Nürnberg II geht es für beide Mannschaften hauptsächlich noch ums Prestige. Für die Gastgeber ist Begegnung mit den Mittelfranken der Auftakt zum Saisonfinale, bei dem die Top-3 der Regionalliga Bayern die Gegner sind.
Der kleine Club reist als Tabellendritter an und hat mit 54 Punkten fünf Zähler mehr gesammelt als die Gastgeber, die weiterhin auf Rang fünf hinter Schweinfurt rangieren. Aus den neun Spielen dieses Jahres hat die Mannschaft von Trainer Fabian Adelmann 20 Punkte bei nur einer Niederlage gesammelt. Zum Vergleich: Burghausen hat im selben Zeitraum nach der anfänglichen Durststrecke immerhin 14 Punkte aufs Konto gebracht „Wir wollen die vorderen Drei noch etwas ärgern und möglichst viele Punkte holen“, hat Wacker-Trainer Wolfgang Schellenberg nach dem Heimspiel gegen Fürth als Vorgabe für die Restsaison ausgegeben. Mit einem Dreier gegen Nürnberg II wäre Wacker selbst wieder mitten drin im Rennen um Platz drei. Übrigens: In den neun bisherigen Begegnungen beider Mannschaften hat es bislang noch keine einzige Nullnummer gegeben und auch keine Punkteteilung: Fünf Siege haben die Mittelfranken errungen, vier die Oberbayern.
Die Voraussetzung für ein gutklassiges Regionalliga-Spiel sind also gegeben: Beide Mannschaften können befreit aufspielen, die Gastgeber sind seit vier Runden ungeschlagen, die Gäste sogar schon seit sieben Spieltagen – das Selbstvertrauen sollte als bei beiden Kontrahenten ordentlich ausgeprägt sein. „Das wird mit Sicherheit ein schönes Spiel für die Zuschauer“, ist sich Teammanager Karl-Heinz Fenk sicher. mb