Mannschaft der Stunde zu Gast in Ramsau

von Redaktion

SGRRG kann mit Heimsieg gegen Freilassing den Klassenerhalt fixieren – Ampfing gastiert in Saaldorf

Rosenheim/Mühldorf – Die Saison in der Fußball-Bezirksliga Ost geht in die entscheidende Phase. Besonders der Kampf um einen möglichen Auf- beziehungsweise Nichtabstieg könnte kaum spannender sein. Der TSV Ampfing will dagegen nach oben.

So wie der ESV Freilassing, der bei der SG Reichertsheim-Ramsau-Gars gastiert. Das Spiel findet heute, Samstag, 15.30 Uhr, in Ramsau statt. Die SGRRG könnte bei einem Sieg den Nichtabstieg sichern. Freilassing würde bei drei Punkten den Aufstiegsrelegationsplatz sichern oder sogar am Tabellenführer Ampfing vorbeiziehen.

Die Spielgemeinschaft aus Reichertsheim-Ramsau-Gars spielt seit Wochen stark auf. Den Siegen gegen Ebersberg und Saaldorf folgte der nächste Dreier gegen Bad Endorf. Dennoch muss die SG weiter zittern, denn auch die Konkurrenz aus Waldkraiburg und Waldperlach hielt den Anschluss und ist bei zwei Partien vier beziehungsweise sechs Punkte hinter der SGRRG. Gegen Freilassing hat das Team von Michael Ostermaier und Elvis Nurikic sein Schicksal nun selbst in der Hand. Bei einem Sieg wäre man auch nächste Spielzeit sicher in der Bezirksliga. Die Mannschaft ist bis auf die Langzeitverletzten Markus Eisenauer, Andreas Wieser und Dominik Fischberger komplett. Auch Sebastian Pichlmeier kehrt zum Kader zurück, nachdem er das Spiel in Bad Endorf aus privaten Gründen verpasst hatte.

Trotz der überzeugenden Leistungen der SGRRG in den letzten Wochen geht der ESV Freilassing als klarer Favorit in die Partie. Freilassing hat in der Frühjahrsrunde bei sieben Siegen und einem Unentschieden noch kein Spiel verloren, stellt mit Baldham-Vaterstetten den besten Angriff der Liga und steht nur einen Punkt hinter dem ersten Tabellenplatz.

Buchbach II im Derby gegen Dorfen

Letztes Heimspiel für die U23 des TSV Buchbach in der Fußball-Bezirksliga Ost: Die Mannschaft um Spielertrainer Manuel Neubauer erwartet am heutigen Samstag um 15.30 Uhr den Nachbarverein TSV Dorfen und möchte sich mit einem Sieg für die 0:2-Vorrundenniederlage revanchieren. „Wir wollen natürlich unsere tolle Heimbilanz weiter ausbauen und stärkste Heimmannschaft der Liga bleiben“, sagt Neubauer, der allerdings längst nicht seine stärkste Formation aufbieten kann. Aufgrund der personellen Probleme im Regionalligateam fahren Alexander Linner und Klaus Bachmayr mit nach Bayreuth. Zudem sind Markus Kobler und Denis Rexhepi verhindert, so dass der Kader relativ dünn sein wird. „Recht viel mehr als zwölf Mann werden wir wohl nicht zusammenbekommen, aber auch Dorfen wird ja nicht mit seiner stärksten Aufstellung kommen, insofern wird sich das wahrscheinlich einigermaßen ausgleichen“, so Neubauer. Beim Team von Gäste-Trainer Christian Donbeck, das zuletzt zwei Heimniederlagen gegen Waldperlach und gegen Ampfing kassiert hat, fehlt Torjäger Gerhard Thalmaier wegen einer Rotsperre, zudem hat Donbeck auch einige angeschlagene Akteure, hinter denen noch ein Fragezeichen steht.

ASV Au auswärts in Forstinning

Am vorletzten Spieltag steht für den ASV Au mit dem Gastspiel beim VfB Forstinning am Samstag ein vorentscheidendes Spiel im Kampf um den Ligaverbleib an. Mit zwei Punkten Rückstand auf die Relegationsplätze belegt die Dirscherl-Truppe derzeit den 14. Tabellenplatz und benötigt daher dringend Punkte.

Der Gastgeber aus dem Kreis Ebersberg zählt spielerisch sicherlich zu den stärkeren Teams der Liga, jedoch war der Mannschaft von Trainer Ivica Coric der Spannungsabfall angesichts der Platzierung im Niemandsland der Tabelle deutlich anzumerken – fünf der letzten sechs Partien gingen verloren. Sein großes Potenzial ließ der VfB in der Rückrunde nur noch sporadisch aufblitzen, etwa beim 1:1 beim Spitzenreiter in Ampfing.

Für den ASV wird es daher darauf ankommen, kämpferisch dagegenzuhalten, wie es im Hinspiel beim überraschenden 1:0-Heimerfolg hervorragend gelang. Trainer Florian Dirscherl äußerte sich trotz der prekären Tabellensituation optimistisch: „Man hat unter der Woche in der Champions League gesehen, was auch in scheinbar aussichtslosen Situationen möglich ist, wenn eine Mannschaft mit Willen und Leidenschaft auftritt – und genau das müssen wir am Samstag auf den Platz bringen, dann wird auch das Ergebnis stimmen.“

Reil: „Für uns ist das wie ein Halbfinale“

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison muss der TSV Ampfing am heutigen Samstag nach Saaldorf reisen. Die Schweppermänner haben ja weiterhin einen Punkt Vorsprung auf den ESV Freilassing, der im Fernduell in Reichertsheim gastiert, und müssen beim Tabellenvierten gewinnen, um sicher an der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga Ost zu bleiben. Die Partie in Saaldorf wird um 15.30 Uhr angepfiffen.

„Für uns ist das wie ein Halbfinale“, erklärt Ampfings Trainer Jochen Reil, der davon ausgeht, dass bei seinen Spielern „positive Energien“ freigesetzt werden: „Wir sind auf die Situation eingestellt und hatten eine gute Trainingswoche, in der wir versucht haben, den Fokus auf das Wesentliche zu legen. Natürlich muss der Kopf mitspielen, aber wir werden versuchen, unsere beste Leistung abzurufen und werden sehen, was der Gegner macht.“ mb/jra/sem

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