Traunreuter Judoka triumphieren

von Redaktion

Sieg gegen TuS Prien sichert die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga Süd

Traunreut – Der gastgebende TuS Traunreut und der TuS Prien hatten nur ein Ziel: Am Ende der Bezirksliga-Saison den zweiten Platz einfahren, der zur Teilnahme am Bezirksliga-Finale am 13. Juli in Teisendorf berechtigt. Die Teisendorfer – souveräner und ungeschlagener Tabellenführer – haben sich schon seit Längerem qualifiziert, die Traunreuter kommen nun als Tabellenzweiter mit dazu. Beide Teams stellten sich bestmöglich auf, am Ende hatte der TuS Traunreut die entscheidenden Körner mehr und das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite und gewann knapp mit 11:9 (Unterbewertung 110:90).

Konstantin Filatov brauchte in der Klasse bis 66 Kilogramm nur zehn Sekunden für den Ippon mit einem Seoi-nage (Schulterwurf) gegen den Priener Johannes Bäcker. Andererseits folgte in ähnlicher Geschwindigkeit der Schulterwurf des Priener Talents Jummy Mirzaev gegen den Traunreuter Oldie Werner Schneider. Ausgeglichen ging es weiter bis zum 5:5-Pausenstand.

Nachdem Traunreut im zweiten Durchgang mit zwei Punkten in Führung ging, war nach einem Festhalter des Prieners Rauscher wieder die Chance für die Gäste aus Prien da. Miller (73 kg) machte der aufkeimenden Hoffnung aber ein schnelles Ende und besiegte Stachnick mit einem Überwurf. Als nun Geisreiter mit einer kleinen Außensichel in der Verlängerung (Golden Score) gegen Semrau (73 kg) siegte, war Traunreut so gut wie „durch“, da das Unentschieden zur Finalteilnahme reichte. Da war es nur noch Formsache, dass Schmid (81 kg) die Oberhand über Denis Dunko behielt. Am Ende siegte Traunreut 11:9.

Traunreuts Erster Abteilungsleiter Volker Weberpals war entsprechend begeistert: „Spitze, ich bin sehr zufrieden. Wir haben gewusst, dass es ein ‚Kopf-an-Kopf-Rennen‘ wird.“

Priens Abteilungschef Christoph Dienhart zeigte sich nach dem Kampfende „gefasst“: „Schade, wir haben heute stark gekämpft, aber es hat leider nicht gereicht.“ Trotzdem zeigte er sich zufrieden mit dem starken Eindruck, den das Priener Team in dieser Saison gezeigt habe. Kampfrichter Ralf Böhm vom TSV Teisendorf hatte mit der Mattenleitung keine Probleme.

Im Norden trat die Kampfgemeinschaft Aibling-Grafing aufgrund personeller Probleme nicht in Eichstätt an. Gleichzeitig steht die Nachhol-Begegnung der KG Kösching-Ingostadt gegen Aibling-Grafing am nächsten Wochenende an. Freising steht bereits als Finalteilnehmer fest, ein hoher Sieg von Aibling-Grafing würde noch zur Vizemeisterschaft und damit zur Finalteilnahme reichen. wz

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