Spögler wiederholt seinen Vorjahressieg

von Redaktion

Corratec-Fahrer gewinnt am Stilfser Joch

Stilfser Joch – Michael Spögler vom Raublinger Team Corratec wiederholte seinen Vorjahressieg am Stilfser Joch. Mit einem Durchschnitt von 18,5 Kilometern gelang Michael Spögler dabei in 1:17:51 Stunden an dem 24 Kilometer langen Anstieg hoch zum Stilfser Joch auf 2758 Metern Höhe mit seinem 1840 „abwechslungsreichen“ Höhenmetern ein weiterer besonderer Sieg. Und der war hart umkämpft für Michael Spögler, 17 Sekunden vor dem Tiroler Kletterspezialisten Thomas Gschnitzer und dem immer starken Italiener Andrea Zamboni.

Ein Steckbrief des fordernden Anstieges: Auf dem langen Anstieg von Prad über die Stilfserbrücke, Gomagoi und Trafoi hoch zum Stilfser Joch warten 48 Kehren. Die meisten Kehren kommen dabei erst nach Trafoi und auf den letzten zehn Kilometern. Die Kehren sind durchnummeriert und am Stilfser Joch werden ausnahmsweise die Kehren von unten nach oben gezählt. Die Kehre 1 ist die letzte Kehre rund 400 Meter vor dem Ziel und der Passhöhe: Und das ist auch besonders im Vergleich zu den meisten großen Alpenpässen. Die durchschnittliche Steigung beträgt dabei 7,6 Prozent, das steilste Teilstück mit zwölf Prozent kommt im noch bewaldeten Teil der Strecke nach Trafoi, dem Gasthaus zur „Weißen Knott“. Nach 14 Kilometern Bergauffahrt beim Hotel Franzenshöhe eröffnet sich der einmalige besondere Blick hoch zur Passhöhe und vielen Kehren.

Michael Spögler meinte nach seinem Sieg: „Zwei Kilometer vor dem Ziel gab ich bei meiner letzten Tempoerhöhung alles für den Sieg. Für einen weiteren Versuch fehlte die Kraft, also musste es klappen. Und ich konnte mich dann um einige Sekunden absetzen, aber es blieb spannend. So durfte ich meinen zweiten Erfolg am Stilfser Joch in Serie feiern. Eine sehr ordentliche Leistung, mit der ich zufrieden sein kann.“ re

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