Tomczyk: „Le Mans leider kein Erfolg“

von Redaktion

Rosenheimer startet jetzt am Nürburgring

Le Mans – Mit dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans (Frankreich) hat das BMW Team MTEK die „Super Season“ der FIA World Endurance Championship (WEC) abgeschlossen. Die beiden BMW M8 GTE kamen in der LM GTE Pro-Klasse auf den Positionen elf und 14 ins Ziel.

Der BMW M8 GTE mit der Startnummer 81 mit den Fahrern Martin Tomczyk (Rosenheim), Nick Catsburg (Niederlande) und Philipp Eng (Österreich) fuhr auf die 14. Position. Beide Fahrzeuge hatten in der Nacht und gegen Rennende aufgrund technischer Probleme zusätzlich Zeit bei Reparaturstopps eingebüßt. Der Sieg in der LM GTE Pro-Klasse ging an Ferrari.

In Le Mans hatte BMW das 20. Jubiläum des Gesamtsiegs von 1999 mit dem BMW V12 LMR gefeiert. Der erste BMW-Klassensieg des BMW 328 jährte sich zum 80. Mal. Beide Fahrzeuge gingen vor dem Rennstart für eine Parade-Runde auf die Strecke.

Jens Marquardt (BMW Group Motorsport Direktor): „Der Abschluss der WEC ‚Super Season‘ hatte es noch einmal in sich. Wir wussten bereits vor dem Rennen, dass es für uns unter den gegebenen Umständen in Le Mans nicht einfach werden würde. Und so ist es dann auch gekommen. Relativ bald war deshalb klar, dass wir die Pace der Spitze nicht mitgehen konnten.

Martin Tomczyk: „Le Mans 2019 war für uns leider kein Erfolg. Wir hatten schwierige Voraussetzungen und mussten wirklich alles geben, um die Pace unserer Konkurrenten zumindest halbwegs mitgehen zu können. Die technischen Probleme haben noch einmal zusätzlich Zeit gekostet. Trotzdem ist es nach all der harten Arbeit schön für das ganze Team, mit dem Auto wenigstens das Ziel zu erreichen. Rückblickend gab es bei unserem WEC-Programm Höhen und Tiefen. Das Highlight für mich war sicher der zweite Platz bei den 1000 Meilen von Sebring. Gerne hätte ich auch bei den 24 Stunden von Le Mans ein Top-Ergebnis erzielt, aber am kommenden Wochenende habe ich auf dem Nürburgring ja zum Glück schon die nächste Chance.“

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