Weltklasse am Start

von Redaktion

Wasserski-Weltcup in Kiefersfelden am Wochenende

Kiefersfelden – Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Wasserskiseilbahn in Kiefersfelden am Hödenauer See findet am Samstag und am Sonntag ein Weltcup Event statt. Alle fünf Topläufer des WSC Kiefersfelden Rosenheim gehen an den Start. Während am Samstag ab 13 Uhr im Slalom um die Bojen gekämpft wird, sind am Sonntag die Weitenjäger über die berühmt berüchtigte Auerbräu-Schanze am Zug.

Aus Sicht des einheimischen Vereins sieht Vorstand Thomas Bauer die Chancen allerdings unterschiedlich: „Ich denke, wir werden im Slalom am Samstag die deutlich besseren Chancen haben, einen Kiefersfeldener Läufer auf dem Siegertreppchen zu sehen, als am Sonntag. Im Slalom gehen für uns nicht nur die beiden aktuellen Weltrekordhalter Jana Wittenbrock und Simon Herrmann an den Start. Christian Weiland und unser Neuzugang Jana Meier haben durchaus Chancen auf das Podest, wenn sie einen guten bis sehr guten Tag erwischen. Dieser wird auf alle Fälle nötig sein, denn sowohl bei den Damen (10) als auch bei den Herren wurden nur die 15 Besten der Weltrangliste für dieses Event zugelassen. Start des circa eineinhalb Stunden dauernden Rennens ist am Samstag bereits um 13 Uhr.“

Christian Weiland Vierter der Europameisterschaft 2017 sieht die Situation so: „Es wird wohl auf die Tagesform ankommen. Das israelische Team kommt mit allem, was sie haben. Das wird bestimmt ein heißer Kampf. Die Zuschauer können sich auf absolute Weltklassefahrer freuen. Ich persönlich würde mich über jeden Platz auf dem Treppchen freuen“. So sieht es auch Jana Meier, die den Fokus zwar auf den Slalom legt, aber im Springen nicht ganz chancenlos ist.

Der zweimalige deutsche Meister und Sechster der WM 2014 im Springen, Daniel Maltzahn, kommt erst am Sonntag zum Einsatz. Um 14.30 Uhr wird zur Attacke geblasen und die absolute Weltelite springt über die bestens vorbereitete Schanze am Hödenauer See. Maltzahn, der nach seiner Verletzung immer besser in Schuss kommt, hat noch Trainingsrückstand und geht die Sache locker an: „Ich muss sehen was passiert. Ich werde technisch saubere Sprünge absolvieren und versuchen so gut wie möglich mitzuhalten“, so das Ziel des Weitenjägers vom WSCKR. re

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