Lienz – Es ist nicht nach Wunsch gelaufen für die heimischen Athleten Lisa Köstle und Nico Paufler (beide KK Rosenheim) bei der deutschen Meisterschaft im Wildwasserkajak, die in Lienz (Österreich) ausgetragen wurde. Dafür aber konnte Maria Weber ihre Leistung auf der Langstrecke zeigen.
Gleich am ersten Tag standen die Langstreckenrennen im Einzel und in der Mannschaft auf dem Programm, was gleichzeitig auch als Qualifikationsrennen der Junioren für U23 WM in Banja Luka/Bosnien Herzegowina herangezogen wurde.
Erfreulich war das Ergebnis von Aurelia Kirn vom KK Rosenheim, die in der weiblichen Jugend den fünften Platz erreichte. Im Sprint fuhr sie auf den sechsten Platz. Ebenso einen starken Eindruck hinterließ Maria Weber (KK Rosenheim) mit Rang vier (zeitgleich mit Anna Bohn von der KSG Köln), was Platz zwei in der Wertung U23 bedeutete. Die Beste aus diesem Jahrgang war im Classic Rennen Sophia Schmidt aus Köln, die hinter der Gesamtsiegerin Alke Overbeck auf Platz zwei landete. Nach etwas Trainingsrückstand reichte es für die Inzellerin Lisa Köstle diesmal lediglich für Platz zehn (6. U23) und Maria Hollerieth vom KK Rosenheim fuhr nach langer Trainingspause auf Rang 13.
In der Mannschaft gelang dem KK Rosenheim in der Besetzung Weber, Köstle und Hollerieth als Dritte der Sprung aufs Stockerl. Das gleiche Ergebnis erreichten die ,Rosenheimer Damen‘ in der Besetzung Weber; Köstle und Kirn im Sprint.
Bei den Herren in der Klasse Kajak Einer wurde Nico Paufler vom KK Rosenheim Fünfter (2. U23) nur 5,5 Sekunden hinter dem Sieger Tobias Kroener vom PG Kelsterbach. Fabian Gabler (Ebenfalls KK Rosenheim) musste sich am Ende mit dem 31. Platz zufriedengeben. Eine Herrenmannschaft aus Rosenheim war nicht am Start.
Im Sprint bei den Herren lief es nicht nach Plan, denn Nico Paufler (19.) und Fabian Gabler (26.) schieden im Vorlauf aus und durften nicht am Finale teilnehmen.
Besser konnte sich dagegen Lisa Köstle auf der kurzen Distanz in Szene setzen, denn sie kam im Finale auf den vierten Platz mit einem Rückstand von 45 Hundertstel auf Meghan. Maria Weber wurde im Vorlauf Zwölfte und durfte somit nicht im Finale der besten Zehn starten.
Für die U23-Weltmeisterschaft sind nominiert: Jil Sophie Eckert, Anna Bohn, Sophia Schmidt und Meghan Jeadicke bei den Damen sowie die Herren Tobi Kröner, Nico Paufler, Marcel Blumund Ben Langenbeck.