Selfie mit der Polizei, 2. Platz für Peter Sagan und die „ominöse 13“

von Redaktion

Am Samstag startete die Tour de France und bei der 106. Ausgabe der Frankreichrundfahrt ist der Samerberger Marcus Burghardt vom Raublinger Bora – hansgrohe-Team mittendrin und berichtet für die OVB-Heimatzeitungen in seinem persönlichen Tour-Tagebuch: „Nach drei Tagen in Bruessel mit vielen PR Terminen hatten wir unser letztes lockeres Training absolviert. Überraschenderweise wurden wir dabei von der Polizei gestoppt. Nicht wegen einer Geschwindigkeitsübertretung, sondern für ein Selfie mit Peter Sagan (Bild oben links). Radsport ist hier in Belgien eben die Sportart Nummer eins. Die Begeisterung erlebten wir am Samstag bei der 1. Etappe über 200 Kilometer. Auf der ganzen Strecke herrschte eine Wahnsinnsstimmung. Ich hatte nicht das allerbeste Gefühl in den Beinen, bin aber trotzdem gut durchgekommen. Den Etappensieg durch Peter Sagan (Bild links am Hinterrad von Marcus Burghardt) und das Gelbe Trikot haben wir leider um drei Zentimeter verpasst. Am Sonntag das Teamzeitfahren ist für mich die schlimmste Disziplin im Radsport. Überraschend lief es aber trotzdem recht gut, aber wir erreichten die angepeilte Top10-Platzierung leider nicht und wurden 12. – und das bei einem Stundenmittel von 56 km/h. Ich habe diesmal die Nummer 13 (Bild oben) und im Radsport ist es üblich, diese auf den Kopf zu stellen. Das war nicht nötig, denn die Verantwortlichen hatten die Nummer schon verkehrt herum gedruckt. Fotos Bora – hansgrohe/Bettini

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