Mit blauem Auge zum Sieg getroffen

von Redaktion

Vieregg schießt SBR zum ersten Saisonsieg

Kirchheim – Durch einen späten Treffer von Janik Vieregg hat der Sportbund Rosenheim am dritten Spieltag der Fußball-Landesliga mit 2:1 den ersten Sieg beim weiterhin punktlosen Kirchheimer SC eingefahren.

Im Gegensatz zu den beiden ersten Spielen gelang diesmal dem Sportbund durch Neuzugang Marko Dukic der frühe Führungstreffer (11.). Es dauerte lange, bis sich der Gastgeber von diesem Schock erholt hatte. Der Sportbund ließ zwei weitere große Chancen, um den Vorsprung auszubauen, leichtfertig liegen. Dann schlug Kirchheim zu: Nach einer Ecke erzielte Ricardo Jacobi am langen Pfosten mit einer Volleyabnahme den Ausgleich für den KSC noch vor der Pause (38.). Nun war der Gastgeber am Drücker und der Sportbund konnte sich bei Torwart Alin Goia bedanken, dass man nicht mit einem Rückstand in die Pause ging.

In der zweiten Halbzeit hatten die Grün-Weißen ein leichtes Chancenplus. Der Kirchheimer SC blieb aber gefährlich und so stand das Spiel lange auf des Messers Schneide. Der Wendepunkt kam in der 76. Minute, als Kirchheims Samuel Kaltenhauser mit Gelb-Rot vom Platz musste. In Überzahl gelang dann Vieregg nach Vorarbeit von Neuzugang Irfan Selimovic der Siegtreffer zum 2:1. „Wir haben gewonnen, weil wir den größeren Willen und die größere Leidenschaft gezeigt haben“, meinte SBR-Abteilungsleiter Thomas Leppert. Paradebeispiel hierfür sei Siegtorschütze Janik Vieregg gewesen, der das Tor schwer gezeichnet mit blauem Auge und geschwollenem Jochbein erzielte.

Nach der „Englischen Woche“ geht es jetzt im Wochenrhythmus weiter. Drei Punkte mögen nicht die optimale Ausbeute zum Start sein, aber bei zwei Auswärtspartien und mit einer der jüngsten Mannschaften der Liga bleibt man gelassen.

SB/DJK Rosenheim: Goia, Ugolini, Brich, Ofenmacher, Dukic, Börtschök, Buljan (ab 46. Sengül), Vieregg, Reichmacher, Karaula (ab 81. Braovac), Selimovic

Schiedsrichter: Hoffmann (FSV Kirchdorf).

Zuschauer: 100.

Tore: 0:1 Dukic (11.), 1:1 Jacobi (38.), 1:2 Vieregg (86.).

Besonderheit: Gelb-Rote Karte für Kirchheims Kaltenhauser (76.).ben

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