Spa-Francorchamps – Nach dem intensiven Doppelpack der 24 Stunden von Le Mans und nur eine Woche später bei den 24 Stunden auf der Nürburgring-Nordschleife steht für den Rosenheimer Martin Tomczyk an diesem Wochenende der dritte Langstreckenklassiker im belgischen Spa-Francorchamps an. Der BMW-Pilot geht dabei zuversichtlich in das „Ardennen-Rennen“, obwohl er genau um die Stärke der Konkurrenz weiß.
Zeit zum Erholen nach dem Power-Wochenende von Le Mans und Nürburgring hatte Martin Tomczyk genügend – genutzt hat er sie, ohne sich jedoch zurückzulegen. Der Rosenheimer hat nach kurzer Regeneration direkt das anstehende Wochenende in Sachen Vorbereitung ins Auge gefasst. „Es ist eines der bedeutendsten 24-StundenRennen weltweit. Das möchte ich natürlich, wenn möglich, gewinnen. Dafür fahre ich nach Spa und dafür habe ich im Vorfeld hart trainiert.“
Traditionell fand auch in diesem Jahr der Test auf der Strecke im Vorfeld statt. „Wichtige Eindrücke sammelt man da. Das ist uns gelungen.“ Tomczyk geht auch deswegen ähnlich zuversichtlich wie sein Teamkollege Augusto Farfus an den Start. „Ich denke, wir sind mit dem BMW M6 GT3 gut aussortiert. Die Konkurrenz ist zweifelsohne stark, aber das ist im professionellen Motorsport immer so. Gerade bei diesen Rennen mit solch einer Bedeutung geht es um viel.“
Und für Tomczyk geht es um noch mehr als nur den Sieg und die Trophäe am Ende der 24 Stunden. Das Rennen bringt für den BMW-Piloten auch die Möglichkeit, wichtige Punkte in der International GT Challenge für sich und sein Team Schnitzer zu erkämpfen. Momentan liegt er auf Meisterschaftsrang drei, mit durchaus greifbarem Kontakt zur Spitze. „Natürlich ist auch das ein Ziel für uns. Wir wollen möglichst viele Punkte einsammeln, da jeder Zähler, den wir an diesem Wochenende holen, für die Meisterschaft mitentscheidend ist“, so der Rosenheimer. re