Asten – Beim Europacup der Wasserskiläufer im österreichischen Asten bei Linz ist der Kiefersfeldener Neuzugang Jana Meier im Slalom auf Platz zwei vorgefahren. Während das Team der U15 Erfahrungen beim ersten internationalen Auftritt sammelte, fuhren Cassandra Hannes und Felix Astner in den jeweiligen U19-Klassen ebenfalls aufs Stockerl.
Der WSC Kiefersfelden Rosenheim entsendete mit Anuk Pilgram, Robert Lengsfeld, Frederik Schulz, Jakob Huber und Clara Miserok gleich fünf Starter für den Jugend-Europacup der U15. „Die Leistungen unserer Jugendlichen waren durch die Bank gut. Alle unsere Läufer sind deutlich jünger als die der internationalen Konkurrenz. Anuk Pilgram konnte sogar zwei vierte Plätze für sich verbuchen“, sagte Daniel Maltzahn, der das Nachwuchsteam des WSC Kiefersfelden Rosenheim betreute. „Es war eine gute Erfahrung für uns alle, und wir werden weiter an einer guten Technik arbeiten. Wir haben jetzt noch vier Wochen bis zur deutschen Meisterschaft, bei der wir wieder mit einer großen Nachwuchsmannschaft starten werden.“
Cassandra Hannes und Felix Astner fuhren in der Klasse U19 dagegen aufs Treppchen. Astner fuhr im Slalom eine neue persönliche Bestleistung und musste sich nur dem extrem starken Österreicher David Bodingbauer und seinem Kollegen aus der deutschen Jugend-Nationalmannschaft, Finn Meier, geschlagen geben. Sowohl im Springen als auch im Trickski reichte es für den Oberaudorfer nicht ganz unter die besten drei. Bis zur Jugend-Europameisterschaft Anfang September im weißrussischen Minsk bleibt für ihn aber noch genügend Zeit, den Abstand zu den führenden Nationen zu verkleinern.
Hannes, die sich komplett auf den Slalom spezialisiert hat, kam mit der umgestellten Anlage in Linz nicht so gut zurecht. Sie fuhr aber gute, sichere Läufe und kam hinter Lucia Federova aus der Slowakei und Laura Hillenbrand vom WSV Friedberg auf den dritten Rang.
Jana Meier, die erst beim Weltcup in Kiefersfelden mit Platz zwei hinter Jana Wittenbrock ein Ausrufezeichen setzen konnte, konzentrierte sich ebenfalls voll auf den Slalom, was sich im Finale auszahlte. An der Zwölf-Meter-Leine waren noch fünf Läuferinnen in der Konkurrenz. Während Aviv Ativ aus Israel und Karin Borikova aus der Slowakei die Leine nicht knacken konnten, fuhren die beiden österreichischen Schwestern Nadine und Bianca Schall gemeinsam mit Jana Meier sogar die Elf-Meter-Leine durch. Während dieses Ergebnis bereits eine persönliche Bestleistung für die Läuferin vom Hödenauer See bedeutete, ging es jetzt um den Sieg. Am 10,75 Meter kurzen Seil musste die gebürtige Ostwestfälin vorlegen. Sie schaffte zwei Bojen und konnte damit Nadine Schall auf Platz drei verweisen. Deren Schwester Bianca war an diesem Tag aber nicht zu schlagen. Mit neuem österreichischen Rekord gewann sie die Damen- Konkurrenz souverän.
Für das Team des WSC Kiefersfelden steht nun am Sonntag, 14 bis 15 Uhr, die große Wasserski- und Wakeboardshow auf dem Programm. Hier kann man alle Top-Athleten des WSC auf dem Wasser bewundern. re