Palling – Die Aiblinger Judoka haben ihren Titel in der Judo-Jugendliga erfolgreich verteidigt. Als eine von fünf Mannschaften traten die jungen Judoka des TuS Bad Aibling beim Finale der Judo-Jugendliga an, um den Titel „Beste oberbayerische Vereinsmannschaft“ in einem sehr ausgeglichenen Teilnehmerfeld zu erkämpfen.
In den fünf Begegnungen der Aiblinger, die in der Jugendliga eine Kampfgemeinschaft mit dem JC Achental und dem TV Miesbach bilden, mit dem SC Gröbenzell, dem Nachwuchs des Bundesligisten ESV Ingolstadt, der JV Ammerland und dem Gastgeber TSV Palling mussten die jungen Kämpfer alles geben, um den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Gelang anfangs gegen den ersatzgeschwächten SC Gröbenzell noch ein ungefährdeter 13:1-Sieg, entwickelte sich der Rest des Turniers zum Judo-Krimi. So musste gegen den ESV Ingolstadt Amar Tahic im letzten Kampf die Entscheidung für die Aiblinger mit einem schönen Wurf zum 7:6 erzwingen. Auch die Begegnung mit JVA Ammerland ging knapp mit 8:7 zugunsten des TuS aus. Der letzte Kampf gegen den gastgebenden TSV Palling, mit dem man sich bereits in der Qualifikation zweimal auf Augenhöhe gemessen hatte, musste nun die Entscheidung bringen. Es war eng, aber letztlich gab die etwas größere mannschaftliche Geschlossenheit der Aiblinger den Ausschlag zum 8:6-Sieg, der die Titelverteidigung bedeutete.
Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer und Betreuer Robert Weisser – aber gar nicht so sehr wegen des Sieges, sondern noch mehr wegen des Auftretens seiner Mannschaft: „Keiner zeigte Angst oder Nervosität, jeder hat für die Mannschaft wirklich alles gegeben – besonders in den engen und schwierigen Kämpfen. Und das alles an einem Tag, der von Fairness und gegenseitigem Respekt gekennzeichnet war, nicht von einer übertriebenen Rivalität. So schön kann Judo sein!“re