Bad Endorf – Im einzigen Rosenheimer Landkreis-Duell in der Fußball-Bezirksliga Ost trennten sich der TSV Bad Endorf und der bis dahin ungeschlagene Tabellenführer und Aufsteiger SV Bruckmühl nach einer spannenden Partie 2:2 unentschieden. Endorfs Kapitän Yannik „Charlie“ Kaiser stand nach der Partie Rede und Antwort.
Dem Tabellenführer aus Bruckmühl den ersten Punkt abgeknöpft, wie sahen Sie das Spiel?
„Wir haben stark angefangen und gefühlt seit eineinhalb Jahren die ersten zwei Chancen gleich genutzt, sind gut gestanden und haben hinten nichts zugelassen. Kurz nach der Halbzeit sind uns leider zwei individuelle Fehler unterlaufen, die in dieser Liga sofort bestraft werden und zum Ausgleich führten“.
Nach dem ersten Gegentor blieb Torhüter Pappenberger angeschlagen am Boden liegen. Wurde er behindert?
„Aus meiner Sicht könnte es auch ein eigener unter mehreren Spielern gewesen sein, die hochsteigen. Möglicherweise hätten die Innenverteidiger entschlossener zum Kopfball springen können.“
Der Ausgleichstreffer resultierte aus einem Strafstoß, wie kam es dazu?
„Die Flanke kommt, ich war sogar vor dem Gegenspieler, in dem Moment dreht er sich um, wir kommen ins Straucheln und der Schiri pfeift Elfmeter. Meiner Meinung nach hätte er auch Freistoß für uns geben können“.
Am Ende hätten beide Mannschaften gewinnen können.
„Das Spiel war von Taktik geprägt, mit jeweils schnellen Toren für uns und für den Gegner. Ich glaube, dass alle mit dem 2:2 zufrieden sein können“. Interview Franz Ruprecht