Saisonfinale nicht nach Maß

von Redaktion

Nur Vorletzte: Damen Gesamt-Dritte – Herren müssen absteigen

Chieming – Die Regionalliga-Saison für die Golfspieler des GC Chieming ist beendet. Zum Rundenabschluss wurden beide Teams nur Vorletzter.

Die Damenmannschaft des Golfclubs Chieming hat sich als Aufsteiger in der Regionalliga Süd (Gruppe 2) prächtig geschlagen. Lange Zeit waren die Mädels auf Vizemeister-Kurs unterwegs, schlossen die Saison aber nur mit Platz vier ab. In der Endabrechnung kamen sie damit auf Platz drei.

Nicht so gut lief es für die Herren. Die schlugen in der zweiten Saison in der Regionalliga Süd (Gruppe 1) ab, konnten die Klasse aber nicht halten. Als Vorletzter müssen sie zusammen mit dem GC Altötting-Burghausen zurück in die Oberliga. Die Parole für das Jahr 2020 lautet: Wiederaufstieg!

Die Damen hatten am Sonntag in Deggendorf schwierigste Bedingungen, mussten erst mal eine gute Stunde warten, weil Nebel in die Bahnen eingefallen war.

Als es dann losging, waren die Chiemingerinnen erstmals nicht so ganz auf der Höhe. Hinter dem Gastgeber Deggendorf (48 über Par), dem GC Starnberg (50) und Regensburg (63) kamen die Chiemingerinnen mit 64 über Par nur auf Rang vier, schlaggleich mit dem Golfpark München Aschheim.

Beste vom GCC war dieses Mal Franziska Schön mit einem Bruttoergebnis von 82, gefolgt von Anna-Lisa Fegg (83), Ines Güntert und Emilie Stinn (je 84) sowie Stefanie Fischer (91). Das Streichergebnis kam von Stephanie Kühnhauser.

Meister und Aufsteiger ist der G&LC Regensburg, der nach vier Tagessiegen dieses Mal mit Platz drei vorliebnehmen musste. Regensburg kam auf 23 Punkte und distanzierte Starnberg (17) ebenso wie Chieming (16) und die beiden Absteiger Aschheim und Deggendorf (je 9).

„Das war eine sehr gute Saison, auf unsere Damen ist Verlass, sie können im kommenden Jahr wieder in der Regionalliga angreifen“, bilanzierte Vereinssprecherin Tina Kainzmaier, die mit den Herren aber nicht ganz so zufrieden sein konnte. Von Beginn an lief alles gegen den Golfclub Chieming.

Allerdings muss man auch anerkennen, dass die ersten drei Teams stärker spielten. Meister wurde der GC Dresden-Ullersdorf mit 22 Punkten vor dem GC Am Reichswald (21) und dem GC Herzogenaurach (17). Chieming kam nur auf acht Punkte, Altötting-Burghausen auf sieben. Die beiden Teams machten an allen fünf Spieltagen die letzten beiden Plätze unter sich aus. Zum Abschluss beim GC Am Reichswald hatten die Chieminger aber nochmals die Nase vorne. Bei den Herren wird – anders als bei den Damen – die Summe der Ergebnisse der drei besten Vierer- und die sieben besten Einzelergebnisse gewertet. Hier lag der Gastgeber mit einem Bruttoergebnis von 26 über Par deutlich vor Dresden (74), Chieming (111) und Altötting-Burghausen (137).

Lukas Hierstetter war Bester beim GCC mit einem Bruttoergebnis von 75, gefolgt von Manfred Heimhilger (80), Jonas Weiß (81), Niko Maier (86), Seppi Eder (88), Florian Achenbach (89) und Marius Heiter (93). Das Streichergebnis lieferte Felix Bück (93). Bestes Zweier-Team war Heiter/Maier mit 75 vor Eder/Bruno Crone (81) und Heimhilger/Hierstetter (83). kk

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