Rosenheim – Zweimal gegen Bad Tölz, zweimal verloren und trotzdem durften die Eishockeyfans mit wenigen Ausnahmen mit den Leistungen der Starbulls Rosenheim zufrieden gewesen sein. Nach dem 2:6 am Freitag in Tölz unterlagen die Rosenheimer am Sonntag vor 1509 Zuschauern mit 4:6 (1:3/2:3/1:0).
Der „große Star“ beim ersten Heimspiel war allerdings die neue LED-Wand, die vom Start weg hervorragend funktionierte und eine wirklich imposante Neuerung ist. Das Spiel wurde komplett übertragen und es wurden alle zehn Tore auf der Leinwand in Wiederholungen angeboten.
Trotzdem stand natürlich das Spiel im Mittelpunkt und da sah es eine Zeit lang nicht gut aus für die Rosenheimer, die sogar mit 1:5 im Rückstand lagen. Die Starbulls ließen zu einfache Gegentreffer zu. Nach dem schnellen 0:2-Rückstand konnte dann endlich das erste Rosenheimer Tor auf der LED-Wand zelebriert werden. Maxi Vollmayer zog ab und überwand Mechel (17.). Nach dem 1:5-Zwischenstand (23.) kamen die Starbulls nach zwei schön herausgespielten Überzahltoren durch Alexander Höller und Michael Baindl auf 3:5 heran. Das Publikum hatte jetzt seinen Spaß, obwohl Tölz auf 3:6 davonzog. Wie schon am Freitag traf für Rosenheim erneut der Ex-Tölzer Kevin Slezak zum 4:6-Endstand.
Bitter für Rosenheim: Vitezslav Bilek musste nach einem Check von Kolb im zweiten Drittel vom Eis in die Kabine. Am Montag wird Bilek genau durchgecheckt.
Tore für Rosenheim: Vollmayer, Höller, Baindl, Slezak. Tore für Bad Tölz: Pfleger, Reiter, Kiefersauer, McNeely, Schlager, Sedlmayr.
Zuschauer: 1509.
Strafzeiten: Rosenheim 14 plus zehn für Henriquez; Bad Tölz 12 plus zehn für Reiter. bz