Rosenheim – Der neue Headcoach der Spartans Rosenheim, Alen Mulalich, zählt die Trainingsstunden der bisherigen absolvierten Einheiten seiner Regionalliga-Basketballer vor dem ersten Testspiel zusammen: „14 Stunden haben wir schon zusammen gearbeitet.“ Sein Blick lässt dabei reichlich Spielraum für Interpretationen. Ist er mit dem Resultat zufrieden, oder nicht. „Wir haben schon viel geschafft, wir haben aber noch eine Menge vor uns!“ Erst im zweiten Anlauf herrscht Klarheit. Seine Motivation ist hoch. Akribisch genau bereitet er jedes Training vor. Er schickt die Spielzüge seinen Spielern vorab zu, damit sie sich schon mal einlesen können. Unterbricht das Training, um auf Fehler hinzuweisen. Geht aber auch auf Vorschläge der erfahrenen Spieler ein, wenn diese eine zusätzliche Option sehen.
„Coach M“, wie er von einigen seinen Spielern auch respektvoll genannt wird, mit Anspielung auf dem berühmten „Coach K“ Mike Krzyzewski der Duke University, der insgesamt zehnmal, und damit so oft wie kein anderer Trainer, die amerikanische College-Meisterschaft NCAA für sich entscheiden konnte, macht seine Sache bisher gut. Da sind sich seine Spieler und der Rosenheimer Vorstand bisher sicher.
Am Samstag steht der erste Härtetest an. Das ungarische Basketball-Team BKG Prima ist auf Europareise und macht auch in Rosenheim Halt. „Vielleicht kommen die Ungarn etwas zu früh in dieser Phase der Vorbereitung“, analysiert Coach Mulalich, „aber es gibt genügend, woran wir jetzt schon arbeiten können“. Spielbeginn in der Rosenheimer Wolfgang-Pohle-Halle ist übrigens um 16 Uhr.
Viele Verschnaufpausen hat sein Team die nächsten Tage nicht. Nachdem die Rosenheimer am Dienstag bei der Durchführung des Basketball-Highlights zwischen dem FC Bayern München und der Stanford University mithelfen müssen, treffen sie dann schon am Donnerstagabend um 20 Uhr auf den Regionalliga-Rivalen Bad Aibling – eine erste Standortbestimmung in der Vorbereitung. Auch dieses Spiel wird in der Wolfgang-Pohle-Halle in Rosenheim ausgetragen. hla