Pokalfrust von der Seele schießen

von Redaktion

Burghausen erwartet am Samstag Schlusslicht Memmingen

Burghausen – Nach dem Pokal-Aus am Dienstag in Garching möchte sich der SV Wacker Burghausen am heutigen Samstag um 14 Uhr in der Liga den Frust von der Seele schießen. Zu Gast in der Wacker-Arena ist der FC Memmingen, der mit nur vier Punkten das Tabellenende ziert. „Memmingen ist für mich nur in Anführungszeichen Schlusslicht, die Mannschaft gehört nicht dahin, wo sie aktuell steht“, sagt Karl-Heinz Fenk.

Der Teammanager des SV Wacker warnt deswegen auch vor den Allgäuern: „Memmingen will ja über kurz oder lang in den Profibereich, wir sind auf alle Fälle gut beraten den Gegner nicht zu unterschätzen, der ein brutal schweres Auftaktprogramm hatte und bisher gegen lauter Top-Mannschaften gespielt hat.“

Wie vor zwei Jahren, als die Allgäuer schon einmal einen Umbruch zu bewältigen hatten und prompt in akute Abstiegsgefahr gerieten, haben aber auch vor dieser Saison Leistungsträger den Verein verlassen. „Memmingen hat aber immer noch eine sehr gute Mannschaft“, sagt Fenk, dem die Ladehemmung der Wacker-Kicker im Pokal noch etwas nachhängt: „Man kann der Mannschaft ja sonst keinen großen Vorwurf machen. Die Einstellung hat gepasst, sie hat schönen Fußball gespielt, nur vor dem Tor hat’s halt nicht geklappt.“

Drei Siege und ein Remis hat Wacker zuletzt in der Liga geholt, so soll es weitergehen, mit welchem Personal Burghausens Trainer Wolfgang Schellenberg das versucht, bleibt abzuwarten. Die Langzeitverletzten Marius Duhnke und Christoph Buchner fehlen ebenso sicher wie Christoph Schulz, der aufgrund seiner roten Karte zwei Spiele zuschauen muss.mb

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