Nullnummer beim Hofstetter-Debüt

von Redaktion

Ampfinger Heim-Remis gegen Landshut

Ampfing – Der TSV Ampfing hat eine Woche nach der 1:5-Klatsche in Kastl die Konsequenzen gezogen und mit einer sehr defensiven Aufstellung ein 0:0 gegen die SpVgg Landshut erkämpft. Interimscoach Robert Unterhuber bot eine Fünferkette auf, in der Neuzugang Daniel Hofstetter gleich das Kommando übernahm.

„Stabilität war die oberste Prämisse“, erklärte Unterhuber und fügte an: „Nach der Leistung in Kastl haben wir uns diesen Punkt erarbeitet.“ Dass die Schweppermänner trotz des Punktgewinns auf den letzten Platz der Landesliga Südost zurückgefallen sind, weil das bisherige Schlusslicht aus Dachau überraschend mit 4:0 in Grünwald gewann, tut erst einmal nichts zur Sache. Hauptsache ist, dass die Null hinten stand. „Natürlich hat das etwas destruktiv ausgesehen, aber mit dem Personal, das wir derzeit zur Verfügung haben, war ja auch kein offensiveres Spiel möglich“, weiß auch Sportlicher Leiter Adrian Malec.

Dass sich die Ampfinger Offensivkräfte Fehim Dedic, Daniel Toma und Onur Kaya nicht recht mit der Spielweise anfreunden konnten, ist für Unterhuber von untergeordneter Bedeutung: „Sie müssen begreifen, dass jeder Meter, den sie nach hinten machen, entscheidend ist. Insgesamt haben wir das Zentrum gut dicht bekommen. Hofi hat bei seinem Debüt gleich die Regie übernommen, die richtigen Anweisungen gegeben und länger durchgehalten als erwartet.“ Der ehemalige Kapitän des SV Wacker Burghausen biss sich trotz fast einjähriger Spielpause im Zentrum der Fünferkette bis zur 75. Minute durch.

TSV Ampfing: Süßmaier, Frisch, Alemi, Hofstetter (ab 75. Aigner), Moisi, Sherifi, Salibasic, Arnold, Toma, Kaya (ab 58. Weichhart), Dedic (ab 83. Yazici).

Schiedsrichter: Kasenow (Ingolstadt).

Zuschauer: 250.

Tore: Fehlanzeige.mb

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