Leichtathletik

Hobmaier knackt zwei Rekorde

von Redaktion

Die regionalen Leichtathleten haben diverse Erfolge bei den Meetings in Karlsfeld, Burgau und Innsbruck gefeiert. Allen voran der Priener Reinmund Hobmaier, der gleich zwei oberbayerische Rekorde einstellte. Beim Finale der Bahnlaufserie zum Karlsfelder Läufercup überzeugten gleich drei Athleten vom PTSV Rosenheim auf der anspruchsvollen 10000-Meter-Strecke.

Mächtig freuen konnte sich Reinmund Hobmaier: Mit seiner eisernen Kondition arbeitete er sich schließlich zu einem klaren Sieg bei den Männern M55. Mit 35:33,44 Minuten erzielte der 57-Jährige einen neuen oberbayerischen Rekord in seiner Altersklasse. Die zwei weiteren Läufer des PTSV waren ebenfalls schnell unterwegs: Der 32-jährige Michael Eder ging sein Rennen zwar etwas zu schnell an, doch in der Endabrechnung lief er auf starke 33:27,14 Minuten. Damit wurde er Gesamtfünfter bei den Männern und Dritter in der M30. In der Gesamt-Cup-Wertung wurde Eder schließlich Zweiter in Addition seiner Leistungen über 3000, 5000 und 10000 Meter. Auf den sechsten Gesamtplatz schob sich Michael Pritzl: Mit 33:27,14 Minuten belegte der 25-Jährige den dritten Platz in der Männer-Hauptklasse.

Die letzte Chance auf ein schnelles 5000-Meter-Rennen bot sich für Hobmaier beim 17. Abendsportfest im schwäbischen Burgau. Bei idealen Bedingungen arbeitete sich der ehrgeizige Läufer wie ein Uhrwerk im Feld der 22 Läufer zu seiner ausgezeichneten Zeit. Hart wurde es nochmals auf den letzten drei Stadionrunden: Dort holte der Priener alle Reserven heraus und wurde schließlich belohnt. Am Ende überquerte Hobmaier das Ziel nach 16:57,12 Minuten und belegte den dritten Gesamtplatz. Diese Zeit bedeutete einen neuen oberbayerischen Rekord der Männer M55. Die 47 Jahre alte Bestmarke aus der Saison 1972 von 17:03,4 Minuten verbesserte er damit erheblich.

In Burgau ging mit Romy Fischer auch eine Athletin vom TSV 1860 Rosenheim an den Start: In der weiblichen Jugend U18 gewann sie den Weitsprung mit 5,02 Metern und den Hochsprung mit 1,40 Metern. Mit 13,66 Sekunden spurtete sie auf den zweiten Rang auf der 100-Meter-Strecke sowie auf Platz drei über 200 Meter mit 28,75 Sekunden.

Bei den Innsbrucker Sommerlauftagen ging Sebastian Hungerhuber an den Start auf der 3000-Meter-Bahnstrecke der Männer M50. Mit 10:45,2 Minuten erreichte er als Fünfter das Ziel im Tivoli-Stadion. stl

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