Spannung bis zum Schluss

von Redaktion

Hohe Leistungsdichte bei der bayerischen Schach-Einzelmeisterschaft

Bei den bayerischen Schach-Einzelmeisterschaften, die in der letzten August-Woche von der SG Vogtareuth-Prutting im Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf St. Peter ausgetragen wurden, gab es aufgrund der hohen Leistungsdichte bis zum Schluss einen spannenden Wettbewerb. Am Ende lagen drei Spieler mit jeweils 6,5 punktgleich an der Spitze. Die bessere Wertung entschied dabei für Max Hess (SC Garching). Platz zwei, der ebenfalls noch für die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft 2020 berechtigt, sicherte sich Titelverteidiger Lukas Schulz (SC Erlangen) vor dem Fabian Englert (SK Klingenberg). Mit einem halben Punkt Rückstand folgten der deutsche Vizemeister von 2018, Eduard Miller (SC Erlangen), und Christoph Singer.

Von den Spielern aus der Region belegte Phillip Häußler (SG Pang/Rosenheim) mit vier Punkten Platz 17. Emmeran Greiml (SG Vogtareuth-Prutting) erzielte immerhin 2,5 Punkte, musste sich aber mit dem 28. und letzten Platz zufriedengeben.

Das Frauenturnier wurde von der Titelverteidigerin und Vierten der diesjährigen deutschen Meisterschaft, Katharina Mehling (Spvgg Stetten/Unterfranken), dominiert. Sie gewann alle neun Partien. Mit zwei Punkten Rückstand belegte Oda Lorenz (SG Augsburg) Platz zwei. Mit einem weiteren Punkt Rückstand wurde Barbara Niedermaier (SC Bamberg) Dritte. Die erst 13-jährige Selina Racky (SG Vogtareuth-Prutting) belegte bei ihrem ersten Frauenturnier mit 2,5 Punkten Platz neun, wobei bei einigen Partien durchaus noch mehr möglich gewesen wäre.

Bei der Siegerehrung durften die Turniersieger aus den Händen des Schirmherrn, MdL Klaus Stöttner, und des bayerischen Schachpräsidenten Peter Eberl die vom Schirmherrn gestifteten Siegerpokale entgegennehmen. pe

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