Knapp am WM-Titel vorbei

von Redaktion

Dr. Andi Weiß holt Silber mit Ü60-Nationalmannschaft

Silber und Gold für das Ehepaar Weiß: Dr. Andi Weiß wurde mit der Ü60-Nationalmannschaft Zweiter und seine Frau Renata gewann mit der Ü50-Auswahl Gold.

Helsinki – Mit großen Hoffnungen war der SBR-Basketballer Dr. Andi Weiß zur Senioren-WM nach Helsinki gereist: Die deutsche Ü60-Nationalmannschaft, die bereits seit Jahren auf Welt- und Europameisterschaften zusammenspielt, zählte dort schließlich zum engeren Favoritenkreis. Das stellte sie dann auch eindrucksvoll unter Beweis und musste sich erst im Finale dem Team USA knapp geschlagen geben.

Favoritenrolle gerecht geworden

Die Deutschen, in deren Reihen neben dem Ex-Rosenheimer Uwe Horn noch weitere namhafte Akteure wie beispielsweise der mehrfache A-Nationalspieler Rainer Greunke oder Michael Pappert, Kapitän der deutschen Olympiaauswahl von 1984, standen, wurden ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht.

In der Vorrunde gelangen klare Siege gegen Tschechien und Italien, und auch der starke Gastgeber Finnland konnte mit 55:47 bezwungen werden. Mit Uruguay hatte man im Achtelfinale ebenfalls kein Problem, sodass es in der nächsten Runde zum Aufeinandertreffen mit der zweiten Garnitur Deutschlands kam.

Andi Weiß verletzt: Sieg teuer erkauft

Zwar erledigte das A-Team auch diese Aufgabe erwartet souverän, der Sieg war allerdings teuer erkauft: Andi Weiß, bis dahin mit 79 Punkten aus fünf Partien der erfolgreichste Punktesammler seines Teams, verletzte sich am Sprunggelenk und musste seine Mannschaft fortan von der Bank unterstützen. Trotzdem gelang mit einem erneuten Sieg gegen die finnische Auswahl der Einzug ins WM-Finale, wo der Topfavorit USA wartete.

Im Finale gut mitgehalten

Hier hielten die ersatzgeschwächten Ü60er gut mit, mussten sich letztlich aber mit 56:65 geschlagen geben. Trotzdem ist der Vizeweltmeister-Titel natürlich ein großer Erfolg für Andi Weiß, zumal es familienintern ja doch noch eine Goldmedaille gab: Seine Frau Renata sicherte sich mit der Ü50-Auswahl sensationell den WM-Titel. aia

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