Seit 32 Jahren gibt es bereits den Dolomitenmann in Lienz. Und seit drei Jahrzehnten kämpfen immer vier Extremsportler in den Disziplinen Berglauf, Gleitschirmfliegen, Mountainbike und Kajak gegen den inneren Schweinehund und um eine gute Platzierung. Mit von der Partie sind dieses Jahr drei „Grazimänner“ aus dem Chiemgau: Andi Huber, der dieses Jahr zum siebten Mal in Folge den Einzelwettbewerb in Bad Reichenhall (Bergradeln, Berglaufen und Gleitschirmfliegen) gewonnen hat, der Viertplatzierte Pele Faßbender sowie der Gewinner der Berglaufstrecke Filimon Abraham. Komplettiert wird das Team „#Riapsport“ vom Kajakfahrer Uwe Eichfelder aus München.
Der mittlerweile in Traunstein lebende Abraham kann sich auf der zwölf Kilometer langen Strecke mit 2000 Höhenmetern erneut mit den besten Bergläufern der Welt messen. Pele Faßbender startet beim Dolomitenmann mit dem Gleitschirm, gilt es doch auch in dieser Disziplin samt Ausrüstung einen Berglauf zu bewältigen. Hier kommt es zu einem erneuten Kräftemessen mit dem besten Gleitschirmflieger der Welt.
Nach der Flugaufgabe erfolgt die Übergabe an Teamchef Andi Huber, der kräftig in die Pedale treten muss. Auf der Radstrecke warten 1400 Höhenmeter und einige Tragepassagen auf die Athleten. Über eine gute Platzierung entscheidet dann erfahrungsgemäß auch noch die Downhill-Passage über die Weltcupabfahrt, ehe es zur Übergabe an den Kajakfahrer kommt.
Diese starten zunächst ohne Boot und müssen erst die Drau durchqueren, ehe sie per Siebenmeter-Klippenstart die Wildwasser-Strecke in Angriff nehmen. Uwe Eichfelder kennt die anspruchsvolle Regattastrecke aus seinen zwölf Teilnahmen bereits sehr gut. pf