Traunstein – Der SB Chiemgau Traunstein reist am zehnten Spieltag der Fußball-Landesliga Südost mit viel Selbstvertrauen nach Niederbayern! Dort muss die Elf von Trainer Rainer Elfinger am heutigen Samstag um 14 Uhr beim FC Sturm Hauzenberg ran und möchte nach Möglichkeit natürlich die nächsten Punkte mitnehmen. Blickt man nur auf die Tabelle, dann hat der Rangfünfte Traunstein beim Elften Hauzenberg auch durchaus gute Karten.
Doch Elfinger sieht seine Mannschaft nicht als Favorit in dieser Partie. „Die Tabelle interessiert mich momentan noch nicht“, sagt der SBC-Coach. Zumal die Mannschaften alle dicht zusammenliegen, zwischen dem Tabellenzweiten, Freising, und dem 14., Landshut, sind es gerade einmal zehn Punkte, da kann es für die Mannschaften also durchaus mal schnell in die eine oder andere Richtung gehen! „Wir bleiben deshalb demütig und schauen nur von Spiel zu Spiel“, schiebt er hinterher.
Das sieht auch SBC-Pressesprecher Peter Mallmann so: „In dieser Liga ist heuer alles möglich – nach unten und nach oben.“ Nach den jüngsten guten Ergebnissen des SB Chiemgau – 4:0-Erfolg im Punktspiel gegen Freising und 1:0-Sieg im Testspiel gegen den Regionalligisten SV Wacker Burghausen – „fahren wir aber mit einer breiten Brust nach Hauzenberg“, ergänzt Mallmann.
Beim letzten Auswärtsspiel des SB Chiemgau beim TSV Waldkirchen stand Rainer Elfinger übrigens das erste Mal an der Seitenlinie als SBC-Trainer und feierte dabei gleich einen 3:2-Sieg. „Da haben wir aber gerade in der ersten Halbzeit kein gutes Spiel gemacht“, blickt Elfinger nochmals zurück. Das soll diesmal nicht mehr passieren. „Denn, wenn wir zu wenig bieten, dann kann es auch nach hinten losgehen“, ist er überzeugt.
Zumal Rainer Elfinger den FC Sturm Hauzenberg nicht so schlecht einschätzt. „Die wollten ja um den Aufstieg mitspielen“, sagt er. Allerdings kam der niederbayerische Vertreter, der in der vergangenen Saison ja noch in der Landesliga Mitte angetreten ist, in der Südost-Staffel nur schleppend aus den Startlöchern. Drei Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen stehen bisher zu Buche – unter dem Strich ist das natürlich viel zu wenig, wenn man ganz oben mitspielen will.
Doch den Hauzenbergern soll nicht ausgerechnet heute die Wende gelingen. „Wir reisen mit Respekt an, aber ohne Angst“, so Elfinger. sb