Traunstein – Einen Start nach Maß erwischten die Traunsteiner Ringer am vergangenen Samstag beim Saisonauftakt in der Landesliga Süd, in der man den alles andere als schwachen ASV Au/Hallertau mit 33:12 nach Hause schickte. In etwa das identische Ergebnis stand beim dieswöchigen Gegner TSV Trostberg angeschrieben – allerdings für den Kontrahenten TSV Aichach, was den TVT leicht favorisiert erscheinen lässt.
Dabei sind die Kämpfe der beiden regionalen Nachbarn immer von Spannung und einer – zumeist gesunden – Rivalität bestimmt gewesen. So auch 2012, als sich die beiden Teams letztmalig in der Bayernliga im direkten Vergleich gegenüber standen und sich mit einem Unentschieden trennten, was zugleich den Trostberger Aufstieg in die Oberliga bedeutete. Ab 2014 ging es dann abwärts, seitdem bewegten sich die Alzstädter zwischen der früheren Gruppenoberliga und der Landesliga Süd, die man im vergangenen Jahr mit einem 5. Platz abschloss. Eine vor einigen Jahren geplante gemeinsame Wettkampfgemeinschaft zwischen den Traunsteiner und den Trostberger Ringern scheiterte, bevor die beiden Vereine einen gemeinsamen Nenner fanden.
Der TVT ist in diesem Jahr aus der Oberliga ausgestiegen und findet sich wie der TSV ebenfalls in der Landesliga Süd wieder. „Der Auftakt war nahezu optimal, wir hoffen es geht so weiter“ betont TVT-Abteilungsleiter Hartmut Hille im Vorfeld des regionalen Prestigeduells. Beide Teams dürften in etwa einen ausgeglichenen Kader stellen, in dem vor allem auch eigene junge Ringer eingebaut werden, auch wenn Hille auf Trostberger Seite mit der einen oder anderen Überraschung aus den älteren und erfahrenen Ringer rechnet.
„Wir wollen natürlich versuchen wieder eine gute Truppe auf die Matte zu schicken und an die guten Leistungen und Ergebnisse vom vergangenen Samstag anknüpfen“ zeigt sich der Traunsteiner Abteilungschef Hartmut Hille zuversichtlich. Der Kampf findet um 19.30 Uhr in der Alois-Böck-Halle in Trostberg statt.
Im Vorkampf messen sich die Nachwuchsteams beider Vereine, die ebenfalls ein ausgeglichenes Leistungsniveau aufweisen dürften. Der Grenzlandligakampf beginnt ab 18.15 Uhr. wz