Rosenheim – „Die Ausgangslage ist klar“, Thomas Kasparetti, Trainer des Fußball-Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim spricht mit klarer Stimme und verständlicher Botschaft: „Gegen den VfR Garching, der sich nur wenige Plätze in der Tabelle vor uns befindet, wird es ein wichtiges Spiel – wir wollen es gewinnen.“ Die richtungsweisende Partie steigt heute, Freitag, ab 19 Uhr im Jahnstadion.
Ein Sieg in der Liga wäre für die junge Mannschaft des TSV 1860 wohl auch nicht ganz unverdient, schließlich hat man in den letzten Wochen gut gearbeitet, sich Woche für Woche stabilisiert und am letzten Wochenende gegen Eichstätt am Sieg schnuppern dürfen. Auch die Trainingsleistungen, so Kasparetti, seien in den letzten Wochen überdurchschnittlich zielorientiert gewesen. Bei jedem habe man die notwendige Fokussierung auf die kommenden Aufgaben sowie die Umsetzung der Trainingsziele gespürt. Für die Begegnung gegen die Mannschaft aus dem Münchner Norden hat Rosenheims Trainerteam das Augenmerk auf die Schwerpunkte Zweikampfführung und Eins-gegen-eins-Situationen gelegt – sie werden wohl mitentscheidend sein.
Gegen Garching erwartet Kasparetti ein offenes Spiel: „Ich gehe von einem ausgeglichenen Wechselspiel im Ballbesitz aus – 50:50. Wir wollen die Begegnung zwar kontrollieren und mit hoher Effektivität agieren, wissen jedoch auch um die Stärke des VfR.“ Diese heißt in erster Linie Dennis Niebauer. Der hauptberufliche Lehrer ist nahezu an allen entscheidenden Szenen seiner Mannschaft beteiligt. Kurzum: Was er macht, hat Hand und Fuß.
Der TSV 1860 geht nach dem Remis in Eichstätt mit einer optimistischen Grundstimmung in die nächsten Wochen, die neben Garching auch Aubstadt und Memmingen als richtungsweisende Partien beinhalten. Mit Christoph Wallner wird zur heutigen Partie wohl auch der Kapitän nach seiner Gelbsperre wieder zurückkehren. Wer dafür aus der Mannschaft rotiert oder ob es eine Umstellung am System gibt, wollte Kasparetti noch nicht verraten. Fakt ist jedoch, dass mit der Verpflichtung von Alin Goia, Nicolaj Madsen und Moritz Moser sowie der Rückkehr von Matthias Heiß mittlerweile Spieler auf dem Platz stehen, die der jungen Rosenheimer Mannschaft enorm weiterhelfen.mpo