„Ich versuche immer 100 Prozent zu geben“

von Redaktion

Interview mit Markus Sattelberger


Rosenheim
– Dass das 19-jährige Rosenheimer Eigengewächs Markus Sattelberger in dieser noch jungen Saison bereits auf sieben Saisoneinsätze beim Fußball-Regionalligisten 1860 Rosenheim zurückblicken kann, hätten wohl die wenigsten gedacht. Immerhin ist es seine erste Spielzeit in Deutschlands vierthöchster Spielklasse.

Letzte Saison waren Sie noch Jugendspieler in der A-Jugend des TSV 1860 Rosenheim, jetzt gehören Sie zum Stammpersonal der Regionalliga-Mannschaft. Wo liegen die Unterschiede zwischen Jugend- und Erwachsenenfußball?

In erster Linie sind es die enormen körperlichen Unterschiede, die mir bei den ersten Trainingseinheiten und Spielen mit dem Team deutlich geworden sind. Jedes einzelne Trainings- oder Punktspiel ist härter, intensiver und viel schneller als in den U-Mannschaften – auch taktisch und in puncto Fußballintelligenz ist der Herrenbereich noch mal herausfordernder. Ich musste mich außerdem noch an die Lautstärke auf dem Platz anpassen. In der Regionalliga wird um einiges mehr und lauter kommuniziert.

Ihnen scheint der Übertritt zum Herrenfußball jedoch nicht sonderlich schwergefallen zu sein. Haben Sie eine Erklärung dafür?

Ich erkläre es mir durch meine Art, Fußball zu spielen. Bereits in der Jugend bin ich noch nie einem Zweikampf aus dem Weg gegangen und habe immer versucht, 100 Prozent zu geben. Vielleicht kommt mir nun diese Einstellung etwas zugute.

Seit der U12 spielen Sie bereits für die Sechziger und zählen nun zum Stammpersonal. Wie würden Sie selbst Ihren Weg beschreiben?

Bis jetzt war es ein sehr positiver Weg. Jeder einzelne Jahrgang, jeder neue Trainer, jede unterschiedliche Spielklasse haben mich etwas lernen lassen und mich damit besser gemacht. Dass ich nun mit so jungen Jahren in der Regionalliga spielen darf, ist natürlich eine riesige Ehre und eine großartige Möglichkeit, sich auf hohem Niveau zu beweisen.

Nach vier Punkten aus den letzten beiden Begegnungen geht die Reise nun zum TSV Aubstadt. Wie lautet die Marschroute?

Wir wollen die positive Bilanz der letzten Spiele fortsetzen und auch in Aubstadt unser ganzes Leistungsvermögen abrufen. Wenn jeder für jeden da ist, haben wir auch in Aubstadt gute Chancen etwas Zählbares mitzunehmen. Interview Michael Pointvogel

Artikel 1 von 11