Ampfing – Der TSV Ampfing kämpft sich in der Fußball-Landesliga Südost mehr und mehr ans untere Mittelfeld ran und könnte so bis zur Winterpause die Abstiegszone verlassen. Sieben Punkte haben die Schweppermänner aus den letzten drei Spielen gesammelt, beim 3:0 am Freitagabend gegen den TSV Grünwald zeigte die Truppe von Trainer Klaus Seidel zudem ihre beste Saisonleistung.
„Starkes Heimspiel“
„Ich hätte nie gedacht, dass wir diesen Gegner so dominieren. Das war ein brutal starkes Heimspiel von uns“, freute sich Technischer Leiter Günther Sabinsky über die ausgezeichnete Leistung der Schweppermänner, die den Gegner stets vom Tor weghielten und fast nichts zuließen. Im Mittelfeld wurden die Räume sehr gut zugestellt, sodass die technisch starken Grünwalder kaum Möglichkeiten hatten, ihr Spiel aufzuziehen. „Man hat schon ansatzweise gesehen, dass die Grünwalder gute Kicker haben, aber die Löcher, die wir noch vor einigen Wochen hatten, sind verschwunden und es gibt auch diese dummen Fouls nicht mehr. Wir sind taktisch und physisch einfach viel stärker geworden. Da macht sich eindeutig die Umstellung auf drei Trainingseinheiten pro Woche bezahlt“, so Sabinsky.
„Die Grünwalder sind mit unserem ständig rochierenden Offensiv-Dreieck Pantea, Toma und Buljubasic überhaupt nicht zurechtgekommen. Das war ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg“, erkannte Sabinsky und fügte an: „Man hatte nie das Gefühl, dass Grünwald zum Anschlusstreffer kommen würde. Wir waren dem nächsten Tor immer näher.“ TSV Ampfing: Süßmaier – Meingaßner, Hofstetter, Moisi, Miller – Salibasic, Alemi, Cacic (76. Kürbs) – Toma, Buljubasic (89. Kaya) – Pantea (84. Weichhart).
Tore: Pantea (19.), 2:0 Toma (35.), 3:0 Pantea (83.)
Schiedsrichterin: Bachmann (Großwallstadt)
Zuschauer: 150 mb